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FREISTADT. Schnell und sicher mit dem Rad von Nord nach Süd und attraktive Verbindungen zwischen den wichtigsten Zielen und Stadtteilen – in einigen Jahren soll Freistadt eine Vorzeige-Radlerstadt sein.

Das Radfahren in Freistadt soll durch ein neues Radwegenetz attraktiver werden. *Foto: Weihbold
Das Radfahren in Freistadt soll durch ein neues Radwegenetz attraktiver werden. *Foto: Weihbold
„Wir wollen Radfahren in Freistadt sicherer und attraktiver machen. Nach der Eröffnung der Umfahrung müssen wir diese Chance unbedingt nutzen“, sagt Bürgermeister Christian Jachs. „Besonders wichtig ist, dass Schulen, öffentliche Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten und Sport- und Freizeitanlagen leicht erreichbar sind, und dass unsere Radwege an die der Umlandgemeinden anknüpfen. Das Fahrrad ist das schnellste und günstigste Verkehrsmittel, umweltfreundlich und gut für die Fitness und die Gesundheit. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden sich sicherlich mehr Freistädter auf den Drahtesel schwingen“, ergänzt Jachs. Seit einigen Monaten wird auf Hochtouren an einem Radverkehrskonzept für das gesamte Stadtgebiet gearbeitet. Mit der Erstellung beauftragt wurde ein Expertenteam der Firma Komobile in Gmunden. Beratend zur Seite steht ihnen eine örtliche Arbeitsgruppe. Vor zwei Wochen wurde das Konzept präsentiert und diskutiert, Mitte April soll der endgültige Projektentwurf inklusive Kostenschätzung und Prioritätensetzung auf dem Tisch liegen. Beraten wird der Vorschlag nun auch im Verkehrsausschuss. Denn das neue Radwegenetz erfordert Änderungen in der Parkraumnutzung, neue Vorrangregelungen und vieles mehr. Konzept kann am Stadtamt eingesehen werden “Jeder, der sich für das Konzept interessiert, ist eingeladen, am Stadtamt Einsicht zu nehmen“, sagt der Bürgermeister. Sobald alle Planungen abgeschlossen sind, wird das Projekt der Öffentlichkeit präsentiert. “Die Umsetzung wird einige Jahre dauern, aber am Ende wird Freistadt eine sehr fahrradfreundliche Stadt sein.“ Ein dichtes Netz an Haupt- und Nebenradwegen wird den Kreisverkehr Nord mit dem Bahnhof beziehungsweise dem Landeskrankenhaus optimal verbinden. Die Hauptverkehrsader zum Krankenhaus wird über die Zemannstraße und die Linzer Straße geführt, wobei je nach Straßenabschnitt ein Mehrzweckstreifen oder ein breiter gemischter Geh- und Radweg geplant ist. Auf der zweiten Hauptverkehrsader fährt man bequem und sicher von der Bockau- über die Brauhausstraße bis zum Freistädter Bahnhof. Die Projektplanung sieht auch einige gänzlich neue Radverbindungen vor, wie etwa eine direkte Verbindung zwischen Kalvarienbergstraße und Kreisverkehr Nord oder zwischen Neuhofer- und Fuchsenhofstraße. Radfahrerfreundlich neugestaltet sollen unter anderen der Stifterplatz, die Neuhofer- und die Pflanzlstraße werden.

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