Keine Angst vor der Narkose
FREISTADT. Schonende Operationsverfahren und immer bessere künstliche Gelenke ermöglichen den Betroffenen heute langfristig eine mobile und aktive Lebensgestaltung. Dennoch ist ein derartiger Eingriff wegen der notwendigen Narkose für viele Patienten mit Unbehagen verbunden. Eine Veranstaltungsreihe des LKH Freistadt informiert daher nicht nur über den Eingriff und die Nachbehandlung, sondern vor allem auch über die OP-Vorbereitung, die Anästhesieverfahren und die Möglichkeiten zur postoperativen Schmerztherapie.

“Im Vorfeld jeder gelenksersetzenden Operation führen wir mit jedem Patienten ein detailliertes Gespräch in der Anästhesieambulanz“, sagt Primar Ludwig Neuner, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am LKH Freistadt. Dabei werden Begleiterkrankungen, Risiken und mögliche Komplikationen erörtert und die individuell passende Narkose (Vollnarkose oder Regionalanästhesie) ermittelt. „Eine endoprothetische Operation ist natürlich für die meisten Patienten kein alltäglicher Eingriff“, so Primar Neuner. Dank moderner Prothesen könnten jedoch langfristig sehr gute Ergebnisse und weitgehende Schmerzfreiheit erzielt werden. Unter dem Motto „Mobil mit künstlichen Gelenken“ geben Ärzte, Physiotherapeuten und diplomierte Pflegekräfte Patienten am 23. Februar Auskunft über die Operationsvorbereitungen, den Eingriff selbst und die Nachbehandlung.
Termin: Vortrag „Mobil mit künstlichen Gelenken“: Dienstag, 23. Februar 2016, 15 Uhr, Vortragssaal LKH Freistadt; keine Anmeldung nötig


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden