Freistädter Schüler demonstrierten mit Greta Thunberg
FREISTADT. Einige Schüler aus dem Bezirk Freistadt fuhren nach Wien zum Klimastreik, an dem auch die 16-jährige Initiatorin der „Fridays for Future“-Bewegung Greta Thunberg teilnahm.

Am schulfreien Freitag demonstrierten Schüler in Wien für Klimagerechtigkeit. Rund 40 Schüler aus dem Bezirk Freistadt nahmen daran teil. Die „Fridays for Future“-Bewegung fordert eine vernünftige Klimapolitik, die Einhaltung der Pariser Klimaziele und Klimagerechtigkeit. „Mit dieser Fahrt zum Klimastreik an einem schulfreien Tag entgegnen wir dem Vorurteil, dass wir nur Streiken, um keinen Unterricht besuchen zu müssen. Uns ist es ein ernsthaftes Anliegen, dass endlich vernünftige Klimapolitik gemacht wird“, sagt Sebastian Merten, Schulsprecher des Gymnasiums Freistadt. „Außerdem braucht es Initiativen die sanfte Mobilität und Alternativen zum Individualverkehr fördern“, appelliert Merten an die Gemeinden und Städte im Bezirk.
„Ein Thema, das uns alle interessieren muss“
Die Schüler wollen den Klimawandel im Unterricht mehr behandeln und Lösungen diskutieren, wie eine Klimakatastrophe abgewendet werden kann. „Es ist ein Thema, das uns alle interessieren muss. Was bringt uns eine Matura, wenn wir keine Zukunft haben?“, sagt die 16-jährige Klimaaktivistin Doris Klösch. Die Schüler sind sich einig: „Wir sind die letzte Generation, die eine Klimakatastrophe abwenden kann. Wir müssen uns jetzt auf die Beine stellen und müssen die Politik, trotz der aktuell politisch turbulenten Zeit, erinnern, dass sie jetzt Taten statt Worte folgen müssen!“


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