Klimaradler machten in Sandl und Freistadt Station

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Mag. Susanne  Überegger Mag. Susanne Überegger, Tips Redaktion, 12.08.2019 13:45 Uhr

BEZIRK. Der erste Tag ihrer vierten Etappe führte die Klimaradler Simon Klambauer - übrigens ein gebürtiger Neumarkter - und Herwig Kolar in den Energiebezirk Freistadt. Mit dem Projekt Giro-to-zero wollen die beiden Mühlviertler den rund 4.500 Klimaschutzprojekten in den 95 Klima- und Energiemodellregionen (KEM) eine Bühne bieten.

Im Bezirk Freistadt wurden Klambauer und Kolar bei der Ferienpassaktion der Radgruppe Sandl begrüßt. Neben einer kurzen Projektvorstellung konnten sie bei einem Geschicklichkeitsparkour ihr Können beweisen. Das E-Lastenrad wurde dabei als Taxi für die teilnehmenden Kinder verwendet.

Danach ging es mit rund 20 Radlern auf den Hauptplatz nach Freistadt, wo die Tour bereits von etlichen Gästen erwartet wurde.

Motivation getankt

„Es ist toll, mit welchem Engagement Simon und Herwig auf der Tour unterwegs sind. Giro-to-zero ist eine super Plattform, regionale Klimaschutzprojekte vor den Vorhang zu holen“, meint Johannes Traxler, KEM Manager in Freistadt.

Auch Simon Klambauer, KEM-Manager der Nachbarregion, zeigt sich vom Stopp in Freistadt begeistert: „Es wirkt wie eine zusätzlich Motivationsspritze, mit Freunden und aktiven Radlern durch den Bezirk zu fahren. Wir sind also für die restlichen Tourstopps gewappnet.“

Der Energiebezirk Freistadt (EBF) ist ein Verein mit 23 Mitgliedsgemeinden. Die Arbeitsschwerpunkte liegen im Klimaschutz, der Klimawandelanpassung, den erneuerbaren Energien und der nachhaltigen Mobilität. Der EBF ist Träger der Programme KEM (Klima- und Energiemodellregion) und KLAR! (Klimawandelanpassungsmodellregion), welche vom Klima- und Energiefonds gefördert werden. Mit dem E-Carsharing „MühlFerdl“ und weiteren nachhaltigen Projekten wirkt die Arbeit über die Regionsgrenzen hinaus.

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