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FREISTADT. Studierende der Fachhochschule Oberösterreich zeigen Engagement in der Krise. Alexandra und Lena Röhrenbacher helfen seit März im Sozialmarkt „Arcade“ aus. 

Alexandra und Lena Röhrenbacher helfen im Sozialmarkt Arcade aus. Fotos: Elisabeth Leitner
  1 / 2   Alexandra und Lena Röhrenbacher helfen im Sozialmarkt Arcade aus. Fotos: Elisabeth Leitner

Da der Sozialmarkt „Arcade“ in Freistadt großteils von ehrenamtlichen Pensionisten betrieben wird, sind Sozialarbeitsstudentin Alexandra Röhrenbacher und ihre Schwester spontan eingesprungen. Sie arbeiten während der Öffnungszeiten an der Kasse. „Viele Menschen sind auf den Sozialmarkt angewiesen. Gerade jetzt, wo so viele auch ihre Jobs verlieren ist es mir wichtig, diesen Markt solange es geht am Laufen zu halten“, erzählt Röhrenbacher über ihre Motivation.

Die 23-Jährige ist seit Anfang 2019 Vorstandsmitglied der Arcade Freistadt. „Weil mir bewusst war, dass die meisten unserer freiwilligen Helfer zur Risikogruppe gehören, bot ich der Vorsitzenden Elisabeth Leitner unsere Hilfe an, welche sie sofort dankend annahm.“ Da sie ihr Studium aufgrund der aktuellen Situation und der Schließung der FH derzeit von zuhause aus macht, lässt sich das gut mit der Arbeit im Sozialmarkt vereinbaren. Ihre 20-jährige Schwester, Lena Röhrenbacher, ist kurz vor Beginn der Coronakrise von ihrem Irland-Aufenthalt als Aupair zurückgekommen. „Sie befindet sich gerade auf Jobsuche und nutzt die freie Zeit nun indem sie den Sozialmarkt unterstützt.“

Kasse und Aufbereitung der Lebensmittel

Während den Öffnungszeiten betreuen sie die Kasse des Sozialmarktes und schauen gemeinsam mit der Marktleiterin Doris Truffner, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig im Laden sind. „Die Öffnungszeiten hatten wir kurzzeitig auf zwei Öffnungstage beschränkt, weil auch die Einkäufer weniger wurden, aber seit einer Woche sind wir wieder wie gewohnt an drei Tagen da.“ Auch beim Aufbereiten und Aussortieren der Lebensmittel beteiligten sich die beiden anfangs. „Mittlerweile ist aber wieder das Stammpersonal da und beteiligt sich an der Aufbereitung. Aktuell arbeiten wir nur mehr während der drei Öffnungstage.“

Retten, helfen und betreuen

„Viele unserer Studierenden betreiben ihre sozialen Aktivitäten schon seit langer Zeit, intensivieren sie aber jetzt noch zusätzlich“, weiß Gerald Reisinger, Geschäftsführer der FH Oberösterreich. „Sie helfen in den Uniformen der Rettungsdienste, versorgen ihre Mitmenschen mit Lebensmitteln oder vernetzen online wichtige Akteure.“


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