Klimapolitik in Zeiten der Krise
BEZIRK FREISTADT. Nach der Corona-Pandemie könnte der Klimawandel eine Krise von noch unabschätzbarem Ausmaß auslösen. Was schon jetzt dagegen getan werden kann, erfahren Interessierte bei einem Online-Vortrag des Vereins Energiebezirk Freistadt und des Katholischen Bildungswerks.

Gerade in Zeiten der Krise, in denen Geld in die Hand genommen werden muss, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen, ergibt sich die Chance, aus vergangenen Fehlern zu lernen und Hilfspakete schlau einzusetzen. „Wird jetzt speziell darauf geachtet, dass Konjunkturpakete einerseits fördernd für die Wirtschaft eingesetzt werden und andererseits auch das Klima schützen, bedeutet dies eine Win-win-win-Situation, für die Wirtschaft, die Umwelt und die Menschen.“
200.000 Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche
„Allein in der Photovoltaik-Branche liegen bis zu 200.000 zukunftsfähige Arbeitsplätze – etwas, das wir bei der jetzigen Rekordarbeitslosigkeit bitter benötigen“, erklärt Katharina Rogenhofer, Bundessprecherin des Klimavolksbegehrens. „Die Corona-Pandemie zeigt, wie katastrophal es ist, unvorbereitet in eine Krise zu schlittern. Bei der Klimakrise können wir uns jetzt entscheiden, ob wir mit voller Wucht in der nächsten, noch viel kostenintensiveren Krise aufschlagen wollen oder vorausschauend umsteuern. Investitionen für eine klimaneutralere Wirtschaft müssen in Zukunft auf jeden Fall getätigt werden. Je länger noch gewartet wird, desto höher werden die Kosten in Zukunft ausfallen.“
Visionen für die Zukunft
Wie eine neue Vision für die Zukunft aussehen könnte und welche Rolle dafür Klimapolitik in Krisenzeiten einnimmt, wird Katharina Rogenhofer im Rahmen der Online-Veranstaltung am Donnerstag, 18. März, um 18 Uhr aufzeigen. Die Veranstaltung wird über Zoom stattfinden.


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