Holzblumentafel-Aktion: Siegerfoto aus Hirschbach

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Martin Leitgöb aus Hirschbach hat beim Fotobewerb gewonnen. Foto: ARGE Heumilch
Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 22.07.2021 16:31 Uhr

HIRSCHBACH. Heumilchbauern aus Österreich stellten Holzblumentafeln neben ihren Feldern auf, um Konsumenten auf ihre umweltschonende Arbeit aufmerksam zu machen. Über den Hauptpreis beim begleitenden Gewinnspiel freut sich Heumilchbauer Martin Leitgöb aus Hirschbach.

Die heurige Holztafel-Aktion der Arge Heumilch fand unter dem Motto „Heumilch schmeckt, weil so viel Artenvielfalt in ihr steckt“ statt. Heumilchbauern waren dazu aufgerufen worden, hübsche Holzblumentafeln mit der Aufschrift „Unser Platz für Artenvielfalt“ neben ihren blühenden Wiesen und Weiden zu platzieren, um auf ihre nachhaltige und umweltschonende Wirtschaftsweise hinzuweisen.

Parallel dazu lud die Arge Heumilch alle Heumilchbauern ein, mit Fotos ihrer aufgestellten Tafeln an einem attraktiven Gewinnspiel teilzunehmen. „Wir bedanken uns bei unseren Heumilchbauern für die rege Teilnahme an unserer Tafel-Aktion und die vielen Fotos, die uns erreicht haben“, zeigt sich Obmann Karl Neuhofer begeistert. Sämtliche Bilder wurden via www.heumilch.com/galerie und auf den Social-Media-Kanälen veröffentlicht, die ersten hundert Einsendungen erhielten als Dankeschön eine kleine Überraschung. Den Hauptpreis konnte Martin Leitgeb aus dem oberösterreichischen Hirschbach für sich verbuchen: einen Kurzurlaub für zwei Personen inklusive Hofbetreuung durch den Maschinenring.

Das tun Heumilchbauern für die Artenvielfalt

Nachhaltiges, auf Generationen aufgebautes Denken und Handeln prägen seit jeher die Heuwirtschaft. So lassen Heumilchbauern – im Gegensatz zur industrialisierten Landwirtschaft – ihre Wiesen und Weiden richtig reifen und mähen erst, wenn eine Vielzahl von Gräsern und Kräutern in voller Blüte steht und die Artenvielfalt am größten ist. Ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Bestäubung und damit den Fortbestand unterschiedlichster Pflanzen geht. Dafür nehmen Heumilchbauern sogar ein bis zwei Schnitte pro Sommer weniger in Kauf.

Sie schauen auch darauf, dass nie alle Grünflachen zur gleichen Zeit gemäht werden, sondern zeitlich und räumlich gestaffelt. Das freut nicht nur die weidenden Heumilchkühe, sondern bringt auch Bienen zum Summen und Schmetterlinge zum Flattern. Denn für Insekten und Niederwild wie Hasen und Wiesenmäuse bleiben so Lebensraum und genügend Nahrung erhalten, bis die Pflanzen auch auf den bereits gemähten Wiesen wieder hoch genug sind. Mehr zur Pflege der Artenvielfalt und zur nachhaltigen Wirtschaftsweise der Heumilchbauern unter: www.heumilch.com

Auszeichnung

Die Arge Heumilch vereinigt zirka 8000 Heumilchbauern sowie rund 80 Verarbeiter. Weltweit einzigartig: Die Mitglieder der Arge arbeiten nach einem strengen Regulativ, dessen Einhaltung von unabhängigen, staatlich zertifizierten Stellen kontrolliert wird. Nur Produkte mit dem Heumilch-Logo erfüllen diese sehr strengen Bestimmungen. Die besondere Wirtschaftsweise wurde 2016 mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – für Kuhmilch und 2019 für Schaf- und Ziegenmilch ausgezeichnet. Heumilch g.t.S. steht für einen besonderen Schutz für noch mehr Qualität und Unverfälschtheit. In Europa erfüllen weniger als 3 Prozent der erzeugten Milch die Kriterien der Heumilch.

Bei der Heuwirtschaft handelt es sich um die ursprünglichste Form der Milcherzeugung. An den Lauf der Jahreszeiten angepasst, verbringen Heumilchkühe jeden Sommer auf heimischen Wiesen, Weiden und Almen, wo eine Vielzahl an saftigen Gräsern und Kräutern wächst. Im Winter werden die Tiere mit Heu versorgt. Als Ergänzung erhalten sie mineralstoffreichen Getreideschrot. Gärfutter wie Silage ist strengstens verboten. Sämtliche Produkte werden kontrolliert gentechnikfrei hergestellt.

Die Heumilchregionen befinden sich vorwiegend in den Alpen, wo Heuwirtschaft seit Jahrhunderten Tradition hat. Hauptproduktionsgebiete sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, die Steiermark sowie das Allgäu und die Ost- und Zentralschweiz.

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