Startschuss für Neugestaltung des Pregartner Stadtplatzes
PREGARTEN. Der Startschuss für die Neugestaltung des Stadtplatzes fällt in Kürze nach intensiver Vorbereitung. Auf zwei Bauetappen wird ein Raum der Begegnung geschaffen.

Geplant sind neue Grünflächen, eine natürliche Beschattung durch Bäume sowie ein Wasserspiel für Kinder. Begrünte Einbauten entlang der Landesstraße und die Neuanordnung der Parkplätze im Süden ermöglichen im nördlichen Bereich einen Platz, der zum Aufenthalt einlädt. In der ersten Bauetappe wird zwischen Mitte Februar und Anfang März die Ostseite in Angriff genommen. Die Umgestaltung wird aus Mitteln der EU und des Landes OÖ aus dem Förderprogramm EFRE-IWB gefördert.
Umgestaltung bis Herbst 2022 abgeschlossen
Die Ostseite soll im Juni fertiggestellt werden. Leicht zeitversetzt werden danach die Pflasterungsarbeiten auf der Westseite des Platzes starten. Bis Herbst 2022 sollen schließlich alle Bauarbeiten abgeschlossen sein. Beim Thema Barrierefreiheit ergeben sich durch die Neugestaltung zahlreiche Verbesserungen. Bei einigen Hauseingängen wird die Situation dennoch nicht lösbar sein. Um alle Möglichkeiten auszuloten, wurden einerseits Rollstuhlfahrer als Experten eingebunden und zusätzlich vom Gemeinderat ein Sachverständiger beauftragt.
Mariensäule bleibt unverändert
Entgegen den ursprünglichen Planungen des Architekten Markus Lobmaier wird die Mariensäule unverändert am aktuellen Standort bleiben. Sie wird von einem gepflasterten Platz umgeben und durch vier Kugelbäume an den Ecken eingefasst. Aktuell wird mit einem Archäologen des Bundesdenkmalamtes die genaue Lage der alten St. Anna-Kapelle eruiert, die bis 1903 am südlichen Platzende gestanden hatte. Mittels Probeschürfugen wird geprüft, ob weiterführende archäologische Arbeiten erforderlich sind.


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