Rotes Kreuz: 168.500 freiwillige Stunden wurden im Vorjahr geleistet

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Mag. Michaela Maurer Tips Redaktion Online Redaktion 01.03.2022 13:18 Uhr

BEZIRK FREISTADT. Corona prägte auch das Rotkreuz-Jahr 2021 wieder ganz besonders. Bezirksstellenleiter Alois Hochedlinger, Bezirksgeschäftsleiter Gerald Roth und zwei Mitglieder des Bezirksrettungskommandos, NFS Manuel Reisinger und Silke Pachinger, ließen das Jahr 2021 Revue passieren.

Der Drive-In für die behördlich angeordneten PCR-Testungen ist zu einer ständigen Einrichtung geworden, im ersten Halbjahr wurden an vielen Standorten auch Antigentests angeboten und das Aufgabenspektrum wurde um die Corona-Impfungen erweitert. Es begann ein Mitarbeiter-Aufnahme- und Schulungsmarathon. Das Covid-Team ist im Laufe des Jahres auf 31 Personen angewachsen. „Das ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, besonders auch hinsichtlich Dienstplangestaltung, die je nach Infektionslage variiert“, berichtet Bezirksgeschäftsleiter Gerald Roth. „Die Flexibilität und die gegenseitige Unterstützung waren und sind unglaublich.“ Im Laufe des Jahres wurden vom Team 21.231 PCR-Tests und 56.158 Antigen-Tests abgenommen und gemeinsam mit der Ärzteschaft 51.910 Impfungen verabreicht.

Ständig im Blickfeld: die Infektionslage

Schulungen, Übungen, Versammlungen und Aktivitäten wurden immer mit dem Blick auf die Infektionslage geplant, online abgehalten, unter strengen Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt oder verschoben. Laufend gab es neue Verordnungen und Richtlinien. Die früher regelmäßig stattfindenden Einsatzübungen wurden in den Sommermonaten nachgeholt, ebenso das gesellschaftliche Leben der Ortsstellen. Dieses spielte sich vielfach außerhalb der Dienststellen ab. Wann immer es ging, wurde gegrillt, gewandert, geübt, gesportelt. Lehrsäle wurden zu Aufenthaltsräumen, damit die Dienstmannschaften die Abstände einhalten konnten, FFP2-Masken wurden zum Alltag. Im Rettungsdienst zusätzlich noch Handschuhe und Schutzbrille. Leider musste auch 2021 sehr oft in den schweißtreibenden Ganzkörperschutzanzug für Einsätze mit Verdacht auf Corona-Infektion geschlüpft werden.

168.500 freiwillig geleistete Stunden

„168.500 freiwillige Stunden wurden 2021 von unseren Mitarbeitern geleistet,“ erzählt Bezirksstellenleiter Alois Hochedlinger beeindruckt „und das sind mit Sicherheit nicht alle! Jede Menge Aufgaben werden einfach erledigt, ohne sie zu dokumentieren.“ Als kleines Dankeschön veranstalteten die Bezirke Freistadt und Urfahr-Umgebung im September gemeinsam ein Mitarbeiter-Danke-Fest. Unter dem Motto „Mir laungts“ ließen die Band Folkshilfe und das anschließende DJ-Duo die Höllberghütte in Erdmannsdorf pulsieren und die Pandemiesorgen ein paar Stunden vergessen, auch aufgrund des streng eingehaltenen Präventionskonzeptes.

Einfallsreichtum war gefragt

„Das Engagement, die Lösungsorientiertheit und der Zusammenhalt der Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind großartig“, erzählen die beiden Führungskräfte begeistert und stolz. Nur deshalb konnten die vielen Tätigkeitsbereiche in jeder Phase aufrechterhalten werden: Rettungsdienst, Notarztdienst, Testungen, Impfungen, Katastrophenhilfe, Mobile Pflege und Betreuung, Hausärztlicher Notdienst, Essen auf Rädern, Rotkreuz-Märkte, Besuchsdienst, Erste-Hilfe-Kurse, Aus- und Fortbildungen Rufhilfe, Blutspendedienst und Krisenintervention. Wann immer es möglich war, fanden Roko-Besuche in den Kindergärten, Alpha Lesecoach-Treffen und Jugendrotkreuz-Aktivitäten statt oder wurden Alternativen angeboten. Da war Einfallsreichtum gefragt. Bezirksstellenleiter und Bezirksgeschäftsleiter sind sich einig, dass Corona auch das Jahr 2022 prägen wird, beide hoffen aber, „dass ein halbwegs ,normaler‘ Dienstbetrieb möglich sein wird.“

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