Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WEITERSFELDEN. Familie Dumhard hat den in ihrem Besitz befindlichen Granitbildstock ausgegraben, mehrmals mit dem Hochdruckreiniger gereinigt und wieder neu versetzt. Künstlerin Manuela Eibensteiner, die ein Atelier in Freistadt betreibt, wurde mit der Sanierung des Hinterglasbildes mit einer Mariendarstellung beauftragt.

Das sanierte Dumhard Kreuz (Foto: Franz Xaver Hölzl)
Das sanierte Dumhard Kreuz (Foto: Franz Xaver Hölzl)

Das unveränderte Bild (Madonna mit dem Jesu-Kind) wurde aus Haltbarkeitsgründen mit helleren Farben anstatt auf Glas auf Blech gemalt. „Das Dumhard-Kreuz steht am Güterweg Windgföll südöstlich des Dorfes in der Böschung 10 Meter vor der Brücke. Den einteiligen Bildstock unterteilt ein Wulst in Sockel und Schaft. Im Sockel steht die Jahreszahl 1833, im Schaft die Buchstaben JHS, darunter SH. In der Nische ist ein Marienbild eingesetzt und darüber das Auge Gottes eingemeißelt. Dem runden Abschluss ist ein kleiner Sockel aufgesetzt, der ein Eisenkreuz trägt.

„Früher wurde bei einem Todesfall im Dorf Windgföll das Stroh aus dem Bett des Verstorbenen bei diesem Bildstock verbrannt. Dabei wurde auch ein irdener Topf (Haferl) zerschlagen. Die Böschung wird von alten Leuten heute noch Toidtengstettn (Totengstettn) genannt“, steht im Weitersfeldner Heimatbuch (Seite 366, Nr. 46). Laut Johann Dumhard ist der Bildstock ursprünglich gegenüber des heutigen Standortes gestanden. Er wurde im Zuge des Güterwegbaus an der heutigen Stelle positioniert.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden