Bezirks-Feuerwehrtag: Jugend im Fokus und zahlreiche Ehrungen
WEITERSFELDEN. Beim Bezirks-Feuerwehrtag in Weitersfelden wurde auf 60 Jahre Feuerwehr-Jugend zurückgeblickt und zahlreiche Ehrungen durchgeführt.

Beim Bezirks-Feuerwehrtag im Gasthaus zur Post in Weitersfelden waren viele Ehrengäste aus der Reihe der Feuerwehr und Politik, die Bürgermeister, die Kommandanten mit ihren Kameraden, die Bezirksfeuerwehrkommandanten aus Urfahr Umgebung und Perg, sowie Rettung und Polizei dabei. Feierlich umrahmt wurde die Tagung durch die Feuerwehrmusik Windhaag.
Goldmedaille für Robert Mayer
Mit einem Video „2024 - Ein Jahr in Bildern“ präsentiert von Stefan Hackl fand die Eröffnung statt. Landesfeuerwehrrat Thomas Wurmtödter konnte Feuerwehrpräsident Robert Mayer begrüßen und ihm die Bezirksverdienstmedaille in Gold überreichen. Viele weitere verdiente Kameraden wurden in diesem feierlichen Rahmen geehrt. Robert Mayer betonte, dass der Bezirk Freistadt stolz sein kann auf die Entwicklung und Organisation: Gemeinschaft und Kameradschaft wird gelebt. Und das mit viel Begeisterung und Engagement auf Bezirks- und Abschnittsebene, in den einzelnen Feuerwehren, bei den Jugendbetreuern und von allen Helfern.
Rückblick
Bezirkshauptfrau Andrea Wildberger gratulierte den Ausgezeichneten und stellte den hohen Wert der Freiwilligenarbeit und der Jugendarbeit in den Fokus. Ein Rückblick auf 60 Jahre Feuerwehrjugend mit einer Präsentation über Ausbildung und allgemeine Feuerwehrjugendarbeit, Bewerbswesen, weitere Tätigkeiten der Feuerwehrjugend sowie über die Entstehung, Entwicklung und die Erfolge. Einen beeindruckenden Einblick in die Jugendarbeit des Bezirkes Freistadt gaben Hannes Zeindlinger und Franz Hackl: 1973 fand das erste Mühlviertler Jugendlager (aller 4 Bezirke) in Reichenau statt, 1998 wurde die Aufnahme von Mädchen erlaubt, zahlreiche Erfolge bei Bundesbewerben und seit 1983 wurden 12.400 Wissenstest-Abzeichen vergeben. Waren es 1975 noch 320 Jugendfeuerwehrmitglieder, sind es im Jahr 2025 1.120 Jugendfeuerwehrmitglieder im Bezirk Freistadt.
Sechs Jahrzehnte – eine Erfolgsgeschichte, die ohne die vielen engagierten Kameraden, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Leidenschaft für die Feuerwehr investieren, nicht möglich gewesen wäre. Zum Interview auf die Bühne gebeten wurden Jugendfeuerwehrmitglieder, Kommandanten, Jugendbetreuer und auch Familienmitglieder. Sie schilderten ihre Sicht auf die Jugendarbeit und was es braucht: Motivation, Begeisterung, Disziplin, Ausbildung, Werte, Erlebnisse, Erinnerungen, Schnelligkeit, Präzision und Teamarbeit, Vorbereitung, Bewerbsgeschehen, soziales Engagement, aber auch Ehrgeiz und Zusammenhalt.


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