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OÖ. Für das Küchenpersonal gehört es wohl zu den unangenehmen Seiten des Berufs, wenn aufwendig, mit Herz verkochte Lebensmittel im Müll landen. Gründe hierfür sind vielfältig. Dass dies nicht zwangsläufig so sein muss, zeigt das neue Beratungsprogramm „Küchenprofi[t““ von Umweltressort und United Against Waste: Küchenprofis unterstützen Großküchen bei der Reduktion des Lebensmittelmülls.

In Großküchen fallen viele Reste an. Mit dem neuem Beratungsangebot „Küchenprofi[t]“ lernen Großküchen, ihre Abfälle zu reduzieren und Kosten zu sparen. Foto: Weihbold

Untersuchungen in heimischen Küchenbetrieben haben gezeigt, dass das Thema Lebensmittelabfall eine wichtige Stellschraube zur Kostenoptimierung und zum Umweltschutz ist. Darum sind alle Küchenprofi[t“-Berater selbst viele Jahre in der Küche gestanden und kennen die Herausforderungen der Branche aus eigener Erfahrung. Sie durchleuchten den Weg der Lebensmittel vom Einkauf über die Lagerung bis hin zur Zubereitung. Durch den externen Blick auf die betrieblichen Abläufe lassen sich wirkungsvoll Einsparungsquellen identifizieren und Maßnahmen entwickeln. Zu den Berater in OÖ zählen Haubenkoch Siegfried Kröpfl, Gerhard Kranawendtner (Obmann des Verbands der Köche OÖ), Köchin und Gastro-Expertin Viktoria Stranzinger und Küchencoach Benedikt Zangerle.

Interessierte Betriebe können sich beim Klimabündnis OÖ melden, welches das Programm von der Initiative „united against waste (UAW)“ abwickelt. Die Hälfte der Beratungskosten fördert das Land OÖ im Rahmen der betrieblichen Umweltoffensive.

Landesrat Rudi Anschober: „Wissen Sie, wieviel Lebensmittelmüll in Ihrem Betrieb anfällt – welche Ursachen und Kosten das hat? Ganz lässt sich Lebensmittelmüll in Großküchen leider nicht vermeiden, aber einiges lässt sich in der Kette von Einkauf bis Genuss einsparen – da helfen die Experten von Küchenprofi[t“ mit ihrem externen Blick.“

Infos und Anmeldung unter www.united-against-waste.at/kuechenprofit bzw. beim Klimabündnis OÖ. „Ich freue mich auf viele teilnehmende Großküchen, die damit einen Beitrag zu Umweltschutz, Ressourcenschonung und Einsparung leisten“, sagt Anschober


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