Energiebezirk Freistadt: Wie man sich vor Naturgefahren schützen kann

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Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 27.02.2020 08:15 Uhr

BEZIRK FREISTADT. Naturgefahren, ausgelöst durch extreme Wetterereignisse, nehmen stetig zu. Betroffene sind neben der Landwirtschaft auch Eigenheimbesitzer, die mit neuen Herausforderungen zurechtkommen müssen. In einer vierteiligen Serie informiert der Energiebezirk Freistadt (EBF) über Gefahren und Möglichkeiten der Eigenvorsorge.

„Als Alpenland reagiert Österreich besonders sensibel auf den Klimawandel. Das zeichnet sich – verglichen mit dem restlichen Europa – vor allem durch einen durchschnittlich höheren Temperaturanstieg aus“, heißt es vom EBF. An der ZAMG-Messstation in Freistadt ist bereits ein Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur von mehr als zwei Grad Celsius zu beobachten. Neben dem Temperaturanstieg erhöht sich auch das Risiko von Naturgefahren wie Hochwasser, Überschwemmungen, Muren oder Lawinen im Hinblick auf das veränderte Klima.

Aber auch extreme Schneefälle wie im Jänner 2019 stellen ein mögliches Risiko dar. Ein Kubikmeter Nassschnee ist zirka vier Mal so schwer wie ein Kubikmeter Neuschnee. Extreme Schneefälle können damit zur starken Überlastung für alle Bauteile werden und bis zum Dacheinsturz führen. Um die Ansprüche an Sicherheit und Lebensqualität weiterhin gewährleisten zu können, sind entsprechende Anpassungsmaßnahmen, sowohl auf regionaler Ebene als auch im privaten Haushalt, nötig.

Der EBF widmet sich seit 2017 als erste Klimawandelanpassungsregion (Klar!) in Oberösterreich verstärkt diesem Thema. Neben der Forstwirtschaft ist vor allem der Oberflächenabfluss nach Starkregenereignissen ein wichtiges Thema. Dazu findet am 12. März eine Veranstaltung im ABZ Hagenberg statt. 

Donnerstag, 12. März 2020

19.30 Uhr / ABZ Hagenberg

Infos: www.energiebezirk.at

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