Dekanat Unterweißenbach startet auf den Weg zur neuen Pfarre
UNTERWEISSENBACH/SCHÖNAU. Mit einer Auftaktveranstaltung am Freitag, 2. Oktober, beginnt im Dekanat Unterweißenbach offiziell der Prozess der Umstrukturierung auf dem Weg zur neuen Pfarre. Im Pfarrsaal Schönau stehen Informationen, ein spiritueller Impuls und Raum für Fragen auf dem Programm.

Das Dekanat Unterweißenbach macht den nächsten Schritt in der Strukturreform der Diözese Linz. Am Freitag, 2. Oktober, findet ab 18 Uhr im Pfarrsaal Schönau die Auftaktveranstaltung unter dem Titel „Auf dem Weg zur neuen Pfarre“ statt. Bis 22 Uhr sind Informationen zum bevorstehenden Veränderungsprozess, ein spiritueller Impuls und Gelegenheit für Fragen vorgesehen.
Elf Pfarrgemeinden mit 16.300 Katholiken
Das Dekanat Unterweißenbach gehört zur letzten Umsetzungsphase der diözesanen Strukturreform. Zum Dekanat gehören derzeit elf Pfarrgemeinden mit rund 16.300 Katholiken: Bad Zell, Kaltenberg, Königswiesen, Pierbach, Liebenau, Mönchdorf, Schönau im Mühlkreis, St. Leonhard bei Freistadt, Tragwein, Unterweißenbach und Weitersfelden.
Im Zuge der Reform wird aus dem bisherigen Dekanat Unterweißenbach eine neue, große Pfarre. Die bisherigen Pfarren bleiben als Pfarrgemeinden vor Ort bestehen. Ihre Eigenständigkeit im täglichen pfarrlichen Leben soll erhalten bleiben, während bestimmte Aufgaben künftig auf Ebene der neuen Pfarre gemeinsam wahrgenommen werden.
Kernteam begleitet Prozess
Ein Kernteam begleitet bereits die Vorbereitungen. Es setzt sich aus Mitgliedern der Dekanatsleitung sowie Vertretern der Pfarrgemeinden und weiterer Einrichtungen zusammen. Unterstützt wird das Team von Begleitpersonen der Diözese. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Vorbereitung gemeinsamer Treffen und die Aufbereitung von Entscheidungen für den weiteren Reformprozess.
Start in eine gemeinsame Vorbereitungszeit
Mit der Veranstaltung in Schönau beginnt die offizielle Vorbereitungszeit im Dekanat. In den kommenden Monaten sollen gemeinsame Vorstellungen für die künftige Pfarre entwickelt und wichtige Fragen geklärt werden. Dazu gehören unter anderem die zukünftige Organisation, der Standort des Pfarrbüros und der Name der neuen Pfarre.
Die rechtliche Errichtung der neuen Pfarre ist für 1. Jänner 2028 vorgesehen. Bis dahin soll in den elf bisherigen Pfarrgemeinden schrittweise geklärt werden, wie das kirchliche Leben künftig organisiert und gestaltet werden kann.








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