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ARBESBACH. Der Bärenwald Arbesbach trauert um Brumca. Die 34-jährige Bärin musste am Mittwoch von ihren schweren Leiden erlöst werden. Mit ihrem Tod endet eine Ära im Schutzzentrum.

28 Jahre verbrachte Bärin Brumca in artgerechter Haltung im Bärenwald Arbesbach. (Foto: Vier Pfoten)

Brumca kam 1998 in den damals neu eröffneten Bärenwald Arbesbach und verbrachte dort 28 Jahre. Sie war die Bärin, die am längsten im Schutzzentrum von Vier Pfoten lebte.

Die Braunbärin litt seit längerer Zeit an Arthrose und einer Nierenerkrankung. Als sie zuletzt das Futter und damit auch ihre Medikamente verweigerte, entschied sich das Team gemeinsam mit den Tierärzten, sie von ihren Leiden zu erlösen.

Brumca wurde 1992 in einem slowakischen Tierpark geboren. Bereits als Jungtier wurde sie von ihrer Mutter getrennt und als Geschenk weitergegeben. Nachdem sie jahrelang unter schlechten Bedingungen in einem kleinen Käfig gehalten worden war, rettete Vier Pfoten die Bärin und brachte sie 1998 nach Arbesbach. Noch lange zeigte sie Verhaltensweisen, die auf diese traumatische Zeit zurückzuführen waren.

Eine besondere Persönlichkeit

Trotz ihrer schwierigen Vergangenheit entwickelte sich Brumca zu einer echten Persönlichkeit. Mit ihren Eigenheiten – etwa ihrer Vorliebe für ungeschnittenes Obst und Gemüse oder ihren ausgiebigen „Duftbädern“ in Sägespänen und Kaffeesud – sorgte sie immer wieder für Schmunzeln bei Pflegern und Besuchern.

„Wir sind unendlich traurig. Brumca hinterlässt eine riesige Lücke. Es ist uns aber ein großer Trost, dass sie viele schöne Jahre bei uns verbringen durfte“, sagt Leiterin Sigrid Zederbauer.


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