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BEZIRK FREISTADT/ST. OSWALD. Pünktlich laut Zeitplan fuhr heute um 7.05 Uhr das erste Fahrzeug aus dem Service in Freistadt und somit ins Abenteuer 33. LIETZ SPORT Jännerrallye 2018. Um 7.56 Uhr stand die erste Sonderprüfung in Pierbach auf dem Programm und diese hatte es gleich in sich. Denn zahlreichen Piloten wurden die extrem eisigen Verhältnisse auf dem knapp 20 Kilometer langen Teilstück zum Verhängnis.

Martin Fischerlehner Fotos: Daniel Fessl
  1 / 3   Martin Fischerlehner Fotos: Daniel Fessl

So zerstörte sich Gerald Rigler den Kühler seines Ford Fiesta R5, fabrizierte Walter Mayer mit dem Peugeot 208 R5 einen Überschlag genau an derselben Stelle, an der kurz zuvor Hans-Peter Haid seinen Hyundai i30 R5 aufs Dach legte. Und das zu einem Zeitpunkt, als auch Titelkandidat Gerwald Grössing schon aus dem Rennen war. „Wir sind ausgerutscht und haben uns die Felge am Mitsubishi gebrochen“, erklärte Copilot Sigi Schwarz den frühen Ausfall.

Auch Rallye-Organisator musste abstellen

Erwischt hat es auf der turbulenten SP 1 auch Jännerrallye-Organisator Robert Zitta. Er musste seinen Subaru WRX nach einem Brand des Differenzials und dadurch entstandenem Getriebeschaden abstellen. Zitta möchte aber morgen wieder starten. Mit einem Ausritt in den Graben sah sich auf SP 2 in Liebenau auch Julian Wagner konfrontiert. Der 2-WD-Staatsmeister, der in Freistadt in einem Subaru-Allradler sitzt, gab anschließend mit technischem Defekt (nur noch Heckantrieb) auf.

Lokalmatador Fischerlehner führt

Nach mittlerweile drei absolvierten Prüfungen führt zur Freude der ungemein hohen Zuschauerzahl Lokalmatador Martin Fischerlehner (Ford Fiesta R5) vor Simon Wagner im 24 Jahre alten, aber völlig neu aufgebauten Mazda 323 und Niki Mayr-Melnhof (Ford Fiesta R5), der nach anfänglichen Problemen immer besser ins Fahren kam.


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