Jännerrallye: Mühlviertler Lokalmatadore verfolgen den Führenden
Gekonnt seine Favoritenrolle spielt Niki Mayr-Melnhof (Ford Fiesta R5) bei der von Tips präsentierten 33. Internationalen Lietz Sport Jännerrallye. Nach dem ersten Tag und zehn von 16 Sonderprüfungen liegt der gebürtige Steirer deutlich in Führung.

„Auf den Teilabschnitten sieben und acht fuhren wir auf Sicherheit, um unseren Schrieb zu bestätigen. Dass der Vorsprung trotzdem größer wurde, macht uns sehr zufrieden. Dennoch müssen und werden wir demütig bleiben“, sind sich der 39-Jährige und sein Beifahrer Poldi Welserheimb einig.
Schnell auf altem Gerät
Erster Verfolger mit einem Rückstand von 1:58,8 Minuten ist Simon Wagner. Der Lokalmatador aus Unterweitersdorf pilotiert einen 24 Jahre alten Mazda 323 GT-R und weiß Gerald Winter als „Co“ an seiner Seite. „Auf der langen Prüfung von Schönau nach St. Leonhard auf den Führenden im Schnitt nur rund eineinhalb Sekunden pro Kilometer zu verlieren, ist wahrlich keine Schande“, gibt sich das Duo kämpferisch und im Rennen um den Gesamtsieg noch nicht ganz geschlagen.
Rückstand wettgemacht
Als Dritter zweitbester Mühlviertler ist Johannes Keferböck (Ford Fiesta R5), dem 2:46,9 Minuten auf Mayr-Melnhof fehlen. „Nach einem Dreher machten wir fast eine Minute Rückstand wieder wett. Dabei hatten wir auf Sonderprüfung sieben noch zwei Hoppalas, die auch einiges an Zeit kosteten“, freuen sich der Pregartner und sein Standardbeifahrer Hannes Gründlinger besonders über den zwischenzeitlichen Podestplatz.
Zwei Minuten verloren
Auf Rang fünf hinter dem Vorchdorfer Gerhard Aigner (Ford Fiesta R5 EVO 2) finden sich Ernst Haneder und Daniel Foissner (Mitsubishi Lancer EVO IX). „Bei der Wende nach einem Dreher auf Prüfung sieben blieben wir auch noch in einem Feld stecken. Bis wir uns befreien konnten, waren zwei Minuten weg“, erinnern sich die Lokalhelden aus St. Oswald/Freistadt.
Mitfavoriten ausgeschieden
Nicht mehr im Rennen sind unter anderen zwei aussichtsreiche Teams auf zumindest einen Podestplatz. Martin Fischerlehner aus St. Oswald/Fr. und sein Waldviertler Beifahrer Tobias „Jack“ Unterweger (Ford Fiesta R5, SP 4) schieden ebenso aus wie der niederösterreichische Mitsubishi-Pilot Gerwald Grössing mit „Co“ Sigi Schwarz aus Steyrling im Bezirk Kirchdorf (SP 1).
Noch sechs Prüfungen
Die berüchtigte „Aisttaler“ von Bad Zell nach Tragwein ist der erste von sechs Rennabschnitten am Samstag, 6. Jänner (Start 8.02 Uhr). Es folgen die Prüfungen „Unterweißenbach“ und „Arena Königswiesen-Haid“, die ebenfalls je zwei Mal zu bewältigen sind.


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