Freistädter Stadtrat wurde angelobt
FREISTADT. In der konstituierenden Sitzung wurden Bürgermeister und Vizebürgermeister sowie die Ausschuss-Obmänner angelobt.

Viel getan hat sich im Freistädter Gemeinderat (GR). 15 der insgesamt 37 Mitglieder sind neu in den GR eingezogen. Der Frauen- anteil liegt bei einem Drittel. Bürgermeister Christian Jachs (ÖVP): „Ich freue mich sehr auf die neue Periode. Die ersten Gespräche mit den Parteien sind sehr positiv und konstruktiv verlaufen. Wir haben uns auf eine Partnerschaft für Freistadt verständigt und gemeinsame Zukunftsthemen festgelegt.“ Vizebürgermeister Wolfgang Affenzeller (SPÖ) ruft in seiner Festrede nochmals die geleistete Gelöbnisformel in Erinnerung und wie wichtig es sei, Entscheidungen im Sinne der Bürger und nach bestem Wissen und Gewissen zu treffen. „Im Wahlkampf wurden die unterschiedlichsten Projekte und Programme in Aussicht gestellt. Nun geht es an die Umsetzung. Die Freistädter werden uns nicht nur daran messen, was wir machen, sondern auch wie wir es machen. Stellen wir die nächste Periode unter das Motto: Mit vereinten Kräften das Beste für Freistadt“, sagt Affenzeller.
Zukunft in FreistadtAuf der Agenda der Zukunftsprojekte stehen unter anderem die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen durch Betriebsansiedlungen im Süden von Freistadt (INKOBA-Freistadt Süd), die Belebung der Innenstadt und die Entwicklung eines neuen familienfreundlichen Stadtteils am jetzigen Areal der Kaserne. Der Ausbau des Radwegenetzes, die Jugendarbeit sowie die Integrationsarbeit sind der Politik ein ebenso wichtiges Anliegen. „Unsere Herausforderung liegt darin, das Umfeld für ein friedliches Miteinander im Zusammenleben zu schaffen. Projekte wie Wohnen im Dialog oder der Ausbau des Jugend- und Betreuungsangebotes sind dabei wichtige Elemente“, ergänzt Fraktionsobmann Reinhard Atteneder. Gut vorbereiten will man sich auch auf das 800-jährige Stadtjubiläum, das Freistadt 2020 feiert
Zehn AusschüsseInsgesamt wurden zehn Ausschüsse inklusive Prüfungsausschuss eingerichtet. Die ÖVP hat davon fünf Ausschüsse inne, die SPÖ drei, inklusive Prüfungsausschuss mit Obmann Reinhard Atteneder, die FPÖ und die Grünen haben jeweils einen Sitz im Stadtrat. Atteneder: „Kontrolle und Transparenz liegen mir am Herzen. Wir werden die Gebarung der Stadtgemeinde auf Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit prüfen und über die Ergebnisse sachlich informieren.“
Eine Besonderheit bei der Angelobung war die Tatsache, dass der Spitzenkandidat der FPÖ, Harald Schuh, vor der Sitzung sein Mandat nicht angenommen hat und die von der Partei ausgeschlossene Patrica Winkler in den Gemeindevorstand gewählt wurde. Gemäß §18a der Gemeindeordnung ist so etwas möglich.


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