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FREISTADT. Über 50 Arbeitsplätze, die weiterhin durch die Nicht-Schließung der Tilly-Kaserne in der Region erhalten bleiben, darf man sich in Freistadt freuen. Die Schließung der Kaserne wurde aufgrund der Flüchtlingsbewegung vorerst vom Verteidigungsministerium abgesagt.

Foto: Weihbold
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„Es ist die absolut richtige Entscheidung, die Tilly-Kaserne nicht zu schließen“, begrüßt Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek (FPÖ). „Unser Bundesheer ist jedoch nicht nur für den derzeitigen Grenzeinsatz und zur Bewältigung der Flüchtlingssituation eine wichtige Stütze. Oberösterreich braucht diesen Standort, neben den Feuerwehren, auch in Katastrophenfällen.“

Mit einem Initiativantrag setzt sich auch die SPÖ für den Erhalt der Kaserne Freistadt ein. In einer SPÖ-Aussendung heißt es: „Wir stehen klar zu den oberösterreichischen Bundesheer-Standorten. Außerdem nehmen wir die Warnungen ernst, dass – im Gegensatz zu Oberösterreich – seitens anderer Landeshauptleute regelmäßig in Wien für die eigenen Bundesheer-Standorte interveniert wird“, sagt SPÖ-Klubvorsitzender Christian Makor.

Die Bürgerliste WIFF forderte ebenfalls in einem Brief an Bundesminister Hans Peter Doskozil den Erhalt des Garnisonstandortes Freistadt und die Offenlegung der Kosten, die eine Übersiedelung nach Hörsching mit sich bringen würde.

Auch die ÖVP begrüßt die Entscheidung. Voraussetzung dafür sei aber die Beibehaltung der militärischen Nutzung. Sollte man im Hinterkopf mit einer Massenunterkunft für Asylwerber spekulieren, sei die ÖVP Freistadt dafür sicher nicht zu haben. Die Stadtgemeinde Freistadt leistet bereits ihren Beitrag in der Flüchtlingsunterbringung.

Ob die Kasernen (neben Freistadt sind vier weitere betroffen) dauerhaft geöffnet bleiben, hänge von der Zuteilung entsprechender Geldmittel ab - letztlich also vom Finanzministerium, sagte Ministeriumssprecher Michael Bauer zur APA (Austria Presseagentur).


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