Bauernkammer: Freistadt und Perg werden fusioniert
FREISTADT. Immer weniger Bauern, immer spezialisiertere Beratungen und die rückläufige öffentliche Finanzierung machen es notwendig, die Zahl der bisher 15 Bezirksbauernkammern in Oberösterreich auf acht zu reduzieren. Freistadt wird mit Perg zusammengelegt.

Geplant ist, dass der Standort in Freistadt erhalten bleibt, der erst 2012 eröffnet wurde. Für Bezirksbauernkammer-Obmann Josef Mühlbachler ist es aber nicht undenkbar, längerfristig einen Standort zu suchen, der für beide Bezirke besser erreichbar wäre. „Wir müssen ja in erster Linie an die Landwirte denken. Sie brauchen zwar dank der technischen Möglichkeiten mit Telefon und Computer immer seltener einen persönlichen Kontakt aber zum Beispiel in der heißen Phase der Mehrfachanträge werden wir noch praktische Erfahrungen sammeln müssen, wie wir das künftig handhaben.“ Mühlbachler denkt da zum Beispiel an mobile Berater, die zu verschiedenen Standorten in den Bezirken fahren, um dort bei den Mehrfachanträgen zu helfen.
Für ihn ist es jetzt umso wichtiger, dass die Ortsbauernobmänner und -frauen als direkte Ansprechpartner erhalten bleiben. Hinsichtlich des Standortes der Bezirksbauernkammer ist es für ihn langfristig wichtig, auch für das untere Mühlviertel gut erreichbar zu sein. „Man muss da einfach offen sein für die Zukunft“, so Mühlbachler.
Die derzeitige Umstrukturierung werde schrittweise bis spätestens Anfang 2019 umgesetzt.


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