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FREISTADT. Familie, Beruf, Wohnen, Gesundheit, Bildung und Freizeit – Diese Bereiche stehen im Fokus des „Willkommens-Checks“, den das Regionalmanagement für das Projekt „Willkommen Standort OÖ“ entwickelt hat. Mitte Mai nutzten nun auch Vertreter der Bezirkshauptstadt Freistadt dieses Analyseinstrument zur Klärung der Fragen, in welchen Bereichen ihre Stadt bereits eine gute Willkommenskultur gegenüber zu- und rückgewanderten Fachkräften lebt beziehungsweise welche Bereiche noch ausbaufähig sind.

Machten für Freistadt den Willkommens-Check (v.l.): Christoph Aumayr, Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer, Silvia Pirklbauer, Michaela Hofmann (RMOÖ) und Martin Reindl. Foto: RMOÖ

In Freistadt stellten sich Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer und einige ihrer Mitarbeiter den Fragen, begleitet wurden sie dabei von RMOÖ-Projektmanagerin Michaela Hofmann. „Dieser Check ist ideal zur Reflektion unseres Ist-Zustandes. Die Fragen beziehungsweise die Antworten zeigen auf, wo wir in diesem für die Stadt so wichtigen Prozess stehen“, erklärt die Bürgermeisterin. Gut aufgestellt sei die Stadt demnach im schulischen und medizinischen Bereich, auch die Situation der Kinderbetreuung könne durchaus positiv bewertet werden. „Obwohl dieser Bereich mittel- bis langfristig zweifelsohne auch für Freistadt zur Herausforderung wird“, sagt die Bürgermeisterin. Aktuellen Handlungsbedarf sieht Elisabeth Paruta-Teufer bei Begrüßungsmaßnahmen für Neubürger. „Hier gilt es, künftig noch aktiver auf die Zu- und Rückwanderer zuzugehen“, sagt die Stadtchefin und nennt als Beispiel eine Stadtführung, um die Freistadt näher kennenzulernen.

Kostenloser Beratungsservice

Das Projekt „Willkommen Standort OÖ – ein Service für Gemeinden und Unternehmen“, das vom Regionalmanagement OÖ mit dem Netzwerk Human Ressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria als Partner umgesetzt wird, ist ein kostenloser Beratungsservice zur Standortsicherung, den Gemeinden und Unternehmen in Anspruch nehmen können. Die Gemeinden führen gemeinsam mit einem RMOÖ-Regionalmanager den Willkommens-Check durch, Unternehmen können eine Begleitung durch das Netzwerk Human Ressourcen in Anspruch nehmen.

Strugl: Willkommenskultur verbessern

 Das Projekt ist ein Impulsprojekt der OÖ Wachstumsstrategie des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ. Dazu Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl: „Das Projekt Willkommen Standort OÖ hat zum Ziel, zu- und rückgewanderte Fachkräfte mithilfe einer hochwertigen und strukturierten Willkommenskultur gut in ihrer neuen Heimat zu integrieren und langfristig hier zu halten. Der Erfolg unserer heimischen Unternehmen hängt davon ab, wie attraktiv unser Bundesland als Wohnort und Arbeitsplatz für internationale Fachkräfte ist. Deshalb wollen wir unsere Willkommenskultur in Gemeinden und Betrieben durch gezielte Maßnahmen verbessern.“

Gemeinsame Vorgangsweise besprochen

Die Antworten und Selbsteinschätzungen aus dem Willkommens-Check werden auf zweierlei Weise ausgewertet. Einerseits erfolgt eine automatische Auswertung durch das Analysetool, andererseits werden die Antworten von dem begleitenden Regionalmanager kommentiert und mit der gecheckten Gemeinde oder dem gecheckten Unternehmen besprochen. In diesem Gespräch werden vom Regionalmanagement Vorschläge für die weitere Vorgangsweise gemacht.

Die RMOÖ GmbH erarbeitet nach der Auswertung des Checks Vorschläge für weitere mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Willkommenskultur. Nach dem Analysegespräch entscheidet die Gemeinde beziehungsweise das Unternehmen, ob und wie sie mit dem Regionalmanagement weiter am Thema arbeiten will. Mitarbeiter des Regionalmanagements stehen bei der Umsetzung von Maßnahmen, die sich aus dem Willkommens-Check ergeben haben, natürlich beratend und unterstützend zur Seite.


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