Arbeiterkammer Freistadt erstritt 200.000 Euro für Arbeitnehmer
FREISTADT. Exakt 200.244 Euro hat die Arbeiterkammer Freistadt im ersten Halbjahr 2017 für die Mitglieder im Bezirk Freistadt erkämpft, denen von ihren Arbeitgebern Geld vorenthalten worden war.

„Immer wieder erhalten Beschäftigte nicht das, was ihnen für die geleistete Arbeit zusteht. In vielen Fällen verhilft ihnen die Arbeiterkammer zu ihrem Geld“, sagt Bezirksstellenleiter Klaus Riegler.
Arbeitnehmer holte sich seine 1000 Euro
Ein typischer Fall war der eines Leiharbeiters aus dem Bezirk, der Sonderzahlungen von fast 1000 Euro nicht erhalten hat. Der Arbeitgeber hatte die Sonderzahlungen falsch berechnet, also ging der Arbeitnehmer zur AK. Diese intervenierte bei der Firma und nach einer neuerlichen Aufforderung bekam der Arbeitnehmer den ihm zustehenden Betrag nachgezahlt.
Klagen gegen säumige Arbeitgeber
„Nicht immer wirken Interventionen wie in diesem Fall. Sehr oft musste die AK Freistadt im ersten Halbjahr 2017 auch Klagen gegen säumige Arbeitgeber einreichen“, sagt Klaus Riegler.
Insgesamt haben sich 2271 AK-Mitglieder im ersten Halbjahr 2017 telefonisch Rat bei den Rechtsberatern der AK-Bezirksstelle Freistadt gesucht, 707 kamen zu einem persönlichen Beratungsgespräch mit ihren arbeits- und sozialrechtlichen Problemen.


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