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BEZIRK FREISTADT. Die Aktion 20.000 ist eine Initiative von Sozialminister Alois Stöger. 20.000 Menschen über 50, die ohne Job dastehen, sollen damit wieder ins Berufsleben eingegliedert werden. Der Plan ist, dieses Modell Anfang Jänner 2018 österreichweit umzusetzen. 

BR Lindner und SPÖ Bürgermeister stehen voll hinter der Aktion 20.000 des Sozialministers. Foto: SPÖ Freistadt

Bisher gibt es zwei Modellregionen in Oberösterreich: Linz und Urfahr-Umgebung. Es sollen demnächst weitere Bezirke folgen. „Wir unterstützen die Aktion 20.000 zu 100 Prozent und werden auch intensiv schauen, was unser Bezirk Freistadt, die Gemeinden, dazu beitragen können. Älteren Arbeitslosen wird dadurch wieder eine echte Perspektive gegeben. Auch alle SPÖ-Bürgermeister-Gemeinden im Bezirk Freistadt stehen voll und ganz hinter der Aktion 20.000“, sagt SP-Bezirksvorsitzender Michael Lindner.

Der Wartberger Bürgermeister Dietmar Stegfellner betont etwa, dass es bereits jetzt Ideen gibt, zwei Personen über diese Aktion einzustellen. Auch Bürgermesiter Alois Pils aus Sandl will sich an der Aktion beteiligen und eine Arbeitskraft aufnehmen: „An Arbeit mangelt es in unseren Gemeinden nie, deswegen wollen wir diese Aktion unbedingt nutzen!“

Anders sei das beim Land Oberösterreich, das im Rahmen der Aktion 20.000 insgesamt 350 Arbeitsplätze vergeben könnte. Die Betonung liegt auf „könnte“. Denn bisher hätten ÖVP und FPÖ nur erklärt, Einsatzmöglichkeiten prüfen zu wollen – mehr nicht. SP-Bezirksvorsitzender Michael Lindner: „Ich verstehe diese Verzögerungstaktik nicht. Hier wird leichtfertig mit dem Schicksal älterer Menschen gespielt. Unser Bezirk ist auf jeden Fall bereit, wir dürfen die Jobsuchenden, die über 50 sind, nicht im Stich lassen.“


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