Landesrat Elmar Podgorschek (FPÖ) besucht Einsatzorganisationen in Freistadt
BEZIRK FREISTADT. „Ich will mir ein Bild machen, was im Bezirk so läuft in meinem Ressort“, sagt FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek bei seinem Besuch in der Kaserne, beim Bezirkspolizeikommando und den Feuerwehren im Rahmen seiner Bezirkstour.

Dass die Schließung der Kaserne Freistadt nicht mehr zur Debatte steht, freut Podgorschek besonders. „Die Tilly-Kaserne ist sehr wichtig. Sonst gäbe es in Oberösterreich nur mehr drei Standorte. Gerade im ländlichen Raum ist es einfacher, Leute zu rekrutieren, das zeigt sich hier“, sagt der FPÖ-Landesrat. Außerdem habe er versprochen, weitere Anregungen und Forderungen an das Kabinett in Wien weiterzutragen.
Zuwenige Polizisten im Bezirk
Der nächste Stopp auf seiner Bezirkstour war das Bezirkspolizeikommando. „Das Problem von fehlenden Polizeibeamten ist hier in Freistadt besonders zu spüren. Der Ist- und Sollstand klaffen weit auseinander. Die Regierung steuert aber diesem Problem schon entgegen. Die Umsetzung erfolgt auf der Bundesebene.“
„Kein Druck für FF-Zusammenlegungen“
Die Feuerwehren liegen dem Landesrat ganz besonders am Herzen. „Es ist so wichtig, dass es am Land viele Feuerwehren gibt. Nicht nur für den Katastrophenschutz, sondern auch für die ländliche Kultur, das gehört einfach dazu. Für mich haben aber auch die „Sportfeuerwehren“, die sich mehr auf Bewerbe konzen-trieren, ihre volle Berechtigung“, sagt Podgorschek. Druck für Zusammenlegungen werde es von seiner Seite nicht geben. Stolz ist der Landesrat vor allem auf die hohe Durchdringungsrate (Feuerwehrmitglieder an der Gesamtbevölkerung) im Bezirk Freistadt und er freue sich schon auf den Landesbewerb in Rainbach.
„Gemeindepolitik ist Hausverstand“
Die Gemeindeaufsicht fällt ebenfalls in das Ressort von Landesrat Podgorschek. Er möchte sich dafür einsetzen, dass die Gemeindeordnung geändert wird und es dadurch auch Konsequenzen für Bürgermeister geben kann. Derzeit gäbe es keine Konsequenzen, „das fällt unter Gemeindeautonomie“. Für Podgorschek ist „Gemeindepolitik auf jeden Fall eine Sache des Hausverstandes.“


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