Stellungnahme der Grünen Freistadt zur Sonder-Gemeinderatssitzung zum Thema Stadtmarketing
FREISTADT. Die Grünen Freistadt wollen der Stadtmanagerin gute Arbeit bescheinigen und ein Angebot zur Aufarbeitung der Vorfälle im zuständigen Gremium bieten.

Ein ziel der Grünen ist es, den Aufsichtsrat der FKG zu einem Kontrollorgan umzugestalten. Die ÖVP soll darin nicht mehr mit 5:4 Stimmen die absolute Mehrheit haben. „Damit können jene Fehler, die wir als Managementfehler seitens der Bürgermeisterin bezeichnen, weniger leicht vorkommen“, sagt Johann Moser, Sprecher der Grünen. Auch wenn die ÖVP vom drohenden Ende des Stadtmarketing spricht: Für die Stadtmarketing‐Partner der Stadtgemeinde ändert sich wenig. „Der Stadtmarketing‐Beirat wird weiterhin in gleicher Besetzung Empfehlungen an den Aufsichtsrat geben. Lediglich die Mehrheit im Aufsichtsrat der FKG ist für die ÖVP nicht mehr garantiert. Diese bisherige absolute Mehrheit war auch das eigentliche Problem: Nur all zu einfach konnten Entscheidungen im Alleingang getroffen werden.“
Schwere Managementfehler
„Aus unserer Sicht haben sich die Probleme an folgenden Brennpunkten gezeigt: Die Stadtmanagerin wurde im ÖVP-‐Parteiblatt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und nicht in der Gemeindezeitung. Gegen diese Vereinnahmung hat sich die Stadtmanagerin im Stadtmarketing‐Beirat unmissverständlich ausgesprochen. Und entgegen der ursprünglichen Vereinbarung durfte sie sich ihre Mitarbeiterin nach Hearings unter den bestgereihten Bewerberinnen nicht selber aussuchen. Das hat ihre Arbeit entsprechend blockiert.
Meilenstein in Richtung Demokratie
„Selbstverständlich geht es auch uns Grünen um eine gute Arbeit für Freistadt. Die Beschlussfassung aller vier Antragspunkte mit einer Mehrheit von 20 zu 17 in geheimer Abstimmung sehen wir als Meilenstein in Richtung mehr Demokratie für Freistadt.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden