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Stellungnahme der Grünen Freistadt zur Sonder-Gemeinderatssitzung zum Thema Stadtmarketing

Regina Wiesinger, 16.05.2018 08:29

FREISTADT. Die Grünen Freistadt wollen der Stadtmanagerin gute Arbeit bescheinigen und ein Angebot zur Aufarbeitung der Vorfälle im zuständigen Gremium bieten.    

Symbolfoto: Wiesinger
Symbolfoto: Wiesinger

Ein ziel der Grünen ist es, den  Aufsichtsrat  der  FKG  zu  einem  Kontrollorgan  umzugestalten.  Die  ÖVP  soll  darin nicht  mehr  mit  5:4  Stimmen  die  absolute  Mehrheit  haben. „Damit  können   jene  Fehler,  die  wir  als Managementfehler  seitens  der  Bürgermeisterin  bezeichnen,  weniger  leicht  vorkommen“, sagt Johann Moser, Sprecher der Grünen. Auch  wenn  die  ÖVP  vom  drohenden  Ende  des  Stadtmarketing   spricht:  Für  die Stadtmarketing­‐Partner  der Stadtgemeinde  ändert  sich  wenig. „Der  Stadtmarketing‐Beirat  wird  weiterhin  in gleicher  Besetzung Empfehlungen an den Aufsichtsrat geben.  Lediglich  die  Mehrheit  im  Aufsichtsrat  der  FKG ist für  die  ÖVP nicht  mehr  garantiert.  Diese  bisherige  absolute  Mehrheit  war  auch  das  eigentliche  Problem: Nur all  zu einfach  konnten  Entscheidungen  im  Alleingang  getroffen  werden.“  

Schwere Managementfehler

„Aus  unserer  Sicht haben  sich  die  Probleme  an  folgenden  Brennpunkten  gezeigt:  Die  Stadtmanagerin  wurde im ÖVP-‐Parteiblatt erstmals  der  Öffentlichkeit  vorgestellt  und  nicht  in  der  Gemeindezeitung.  Gegen  diese Vereinnahmung  hat sich  die  Stadtmanagerin  im  Stadtmarketing­‐Beirat  unmissverständlich  ausgesprochen.  Und entgegen  der ursprünglichen  Vereinbarung  durfte  sie  sich  ihre  Mitarbeiterin  nach  Hearings  unter  den bestgereihten Bewerberinnen  nicht  selber  aussuchen.  Das  hat  ihre  Arbeit  entsprechend  blockiert.    

Meilenstein in Richtung Demokratie

„Selbstverständlich  geht  es  auch  uns  Grünen  um  eine  gute  Arbeit  für  Freistadt.    Die  Beschlussfassung  aller vier  Antragspunkte  mit  einer  Mehrheit   von  20  zu  17   in  geheimer  Abstimmung  sehen  wir  als  Meilenstein  in Richtung  mehr  Demokratie  für  Freistadt.“


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