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FREISTADT. Drei Klienten der Lebenshilfe arbeiten im Rahmen der Integrativen Beschäftigung in der Braucommune in Freistadt, die über die Unterstützung sehr dankbar ist.

  1 / 3   Johann Bachl macht die Arbeit sehr viel Spaß. Auch mit 59 denkt er noch lange nicht an die Pension.

Schon seit längerer Zeit unterstützen Klienten der Lebenswelt Schenkenfelden die Braucommune einen Tag pro Woche beim Umpacken der 6er-Träger, seit Anfang des Jahres übernehmen drei Klienten der Lebenshilfe-Werkstätte Freistadt immer am Montag und Dienstag diese Aufgabe.

„Es ist schön, die Freude der Mitarbeiter bei der Arbeit zu sehen. Dabei ist die Zusammenarbeit keinesfalls eine reine soziale Sache, sondern eine echte Hilfe, über die wir dankbar sind“, so Ewald Pöschko, Geschäftsführer der Braucommune Freistadt, über die Zusammenarbeit.

Von Anfang an mit Begeisterung dabei

„Es ist eine vielseitige Aufgabe. Wir falten die 6er-Träger zusammen, befüllen sie und schlichten sie in Aufsteller“, erklärt Paul Punkenhofer den Aufgabenbereich, der ihm und seinen Kollegen Johann Bachl und Jakob Kreindl übertragen wurde.

Vom ersten Tag an führten sie diese Tätigkeiten mit großer Begeisterung aus. Johann Bachl ist dabei die treibende Kraft, die am liebsten jedes Mal einen neuen Rekord in der Anzahl der befüllten Aufsteller aufstellen möchte. „Ich bin 59 Jahre alt, aber an die Pension denk ich noch lange nicht, die Arbeit macht Spaß“, so Johann Bachl.

„Wir sind stolz auf eure Arbeit“

Johannes Leitner, der Mitarbeiter der Braucommune, der das Projekt von Anfang an begleitet hat, lobt die Mitarbeiter aus der Lebenshilfe: „Wir sind stolz auf euch und eure Arbeit. Ihr bereichert durch eure sehr gut organisierte Arbeitsleitung und eure soziale Kompetenz auch unser Arbeitsleben“, sagt Leitner.

Tägliches Kartoffelschälen

Seit September des Vorjahres übernehmen Menschen, die in der Lebenshilfe-Werkstätte Freistadt begleitet werden, auch das Kartoffelschälen für den Braugasthof. Wöchentlich schälen sie rund 200 Kilo Kartoffeln.

„Auch hier entsteht für beide Seiten eine sinnvolle Sache. Wir sind froh, die Lebenshilfe in Freistadt zu haben und glücklich über die Zusammenarbeit mit dieser sozialen Institution aus der Region“, erklärt Pöschko.

Neue Beschäftigungsstellen mit sozialem Mehrwert gesucht

„Unsere drei Männer haben viel Freude an der Arbeit außerhalb der Lebenshilfe-Werkstätte und auch für viele weitere Menschen, die wir in der Lebenshilfe begleiten, wäre ein integrativer Beschäftigungsplatz etwas Positives und Bereicherndes. Neue Partner sind daher stets willkommen“, sagt Julia Mitterlehner, Leiterin der Werkstätte Freistadt.


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