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FREISTADT. Landesrat Günther Steinkellner, Landtagsabgeordneter Peter Handlos und Vertreter der Freistädter Stadtpolitik mit Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer an der Spitze konnten nach nur drei Monaten Bauzeit das Band zur offiziellen Eröffnung des Freistädter Busterminals durchschneiden. Nachbarn und Baufirmen feierten gemeinsam mit den politischen Vertretern die gelungene Neugestaltung, die eine deutliche Erhöhung der Sicherheit und mehr Komfort für die Fahrgäste mit sich bringt.

Fotos: Stadtgemeinde Freistadt
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Aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen war es notwendig, Bushaltestellen durch die Verkehrsbehörde mit neuen Konzessionen zu versehen. Bei der Evaluierung der Bushaltestellen im Bezirk Freistadt stellte sich heraus, dass Teile des Busterminals Freistadt (Stifterplatz) zukünftig keine behördliche Genehmigung für einen weiteren Betrieb erhalten würden. Die Anlage stammte aus den frühen 80er-Jahren und war am Ende ihrer bautechnischen Leistungsfähigkeit angelangt. Ebenso herrschten durch überhöhtes KFZ-Aufkommen bei der Anlage Verkehrssicherheitsdefizite. Besonders Querungsvorgänge der Fußgänger bargen durch den PKW-Verkehr ein Risiko. Obwohl der Busverkehr im Bezirk Freistadt eine enorme Bedeutung genießt, entsprach die Anlage nicht mehr den Anforderungen eines modernen öffentlichen Verkehrs. 

Eine Million Euro investiert

Der Stifterplatz ist die zweitwichtigste Verkehrsdrehscheibe Oberösterreichs. Er wurde in den vergangenen drei Monaten rundum modernisiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht – sowohl unter als auch über der Erde. Die Gesamtbaukosten betragen rund eine Million Euro. 25 Prozent der Kosten trägt die Gemeinde, 75 Prozent das Land OÖ.

Mehr Sicherheit am Busterminal

Die Warteflächen für die Fahrgäste wurden verbreitert und angehoben. Jener Bereich, in dem ausschließlich Busse verkehren dürfen, hat keine herkömmliche Asphaltdecke, sondern eine sogenannte halbstarre Decke. Diese hält besonderen Belastungen stand, die Markierungen bleiben dauerhaft sichtbar und der gesamte Bereich unterscheidet sich farblich von der Fahrbahn für den Individualverkehr. „Jeden Tag tummeln sich hier Hunderte von Schülern. Mit dieser Maßnahme konnten wir die Sicherheit am Busterminal deutlich erhöhen, da sich jetzt kaum noch PKWs in den Busbereich verirren“, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer bei der Eröffnung.

Öffentliches WLAN und Barrierefreiheit

Der neue Busterminal wurde mit öffentlichem WLAN und modernen digitalen Fahrgastinformationen ausgestattet und barrierefrei gestaltet. „Dank eines modernen taktilen Leitsystems können sich auch sehbeeinträchtigte Menschen ohne Unterstützung anderer auf unserem Busterminal orientieren und bewegen“, sagt die Bürgermeisterin.

In Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Freistadt sind weitere Modernisierungsschübe für den ÖV geplant:

• Das Mobilitätsangebot am Busterminal Stifterplatz soll auch durch eine bedarfsgerechte, überdachte Fahrradabstellanlage für gut 40 Fahrräder erweitert werden und zu Wegeketten im Umweltverbund beitragen.

• Mit der Linienbusspange zwischen der B 125 und der B 38 sollen verbesserte regionale Anbindungen an das ÖV-Netz erfolgen.

• Mit der Park-and-Ride-Anlage Freistadt Süd sollen intermodale und leistungsfähige Lösungen für das zunehmende Überlastungsproblem des Straßenverkehrs im oö. Zentralraum geschaffen werden.


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