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BEZIRK/OÖ. 2019 wird ein Entscheidungsjahr für die Anti-Atompolitik im Bezug auf Subventionen und Begrenzung der Laufzeit. 

2019 werden viele Entscheidungen im Zusammenhang mit Atomkraft fallen. Foto: Wodicka
2019 werden viele Entscheidungen im Zusammenhang mit Atomkraft fallen. Foto: Wodicka

„Wir wollen ein Ende der Milliardensubventionen für neue Atomprojekte in Brüssel erreichen“, sagen Landesrat Rudi Anschober und Dalibor Strasky, Antiatom-Beauftragter des Landes Oberösterreich. Gleichzeitig trifft der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) 2019 eine Grundsatzentscheidung über die Zulässigkeit von Subventionen am Beispiel des britischen Atomprojektes Hinkley Point. „Ziel muss es sein, das wachsende Risiko durch immer ältere Atomreaktoren und damit verbunden immer mehr Laufzeitverlängerungen mit klaren Regeln durch Brüssel zu begrenzen.“ Auch hier wird der EuGH in den kommenden Wochen eine Grundsatzentscheidung treffen. „Dies wollen wir durch eine eigene europaweite Risikostudie durch Laufzeitverlängerungen wesentlich unterstützen und beeinflussen.“

Zeitverzug für Tschechische Pläne

Tschechiens Atompläne geraten immer mehr in Zeitverzug. Atomexperten gehen davon aus, dass die vier alten Reaktor-Blöcke Dukovany bis 2035 stillgelegt werden und gleichzeitig bis dahin ein neuer Reaktor nicht fertigzustellen sein wird.

Rückschlag in Großbritannien

Auch in Großbritannien beginnt das Jahr mit einem dramatischen Rückschlag der hochtrabenden Atomkraft-Pläne. „Nach Toshiba zieht sich der ebenfalls japanische Konzern Hitachi aus zwei AKW-Projekten in Großbritannien zurück. Hitachi sowie die britische und japanische Regierung konnten sich nicht auf eine Finanzierung einigen. „Ein weiterer Beweis für die Unwirtschaftlichkeit der Atomkraft“, sind sich Anschober und Strasky einig. 


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