1,8 Prozent – Pensionistenverband fordert deutlich mehr

Hans Leitner, , 21.08.2019 08:19 Uhr

Mit dem aktuellen Juli-Inflationswert steht die laut Gesetz geltende Grundlage für die Pensionsanpassung des kommendes Jahres fest: 1,8 Prozent. Sie basiert auf dem Durchschnitt der Teuerungsraten aus den letzten 12 Monaten.

„Eine Erhöhung um 1,8 Prozent ist ganz klar zu wenig, zumal die letztjährigen Pensionsanpassungen schon Einkommensverluste brachten“, ärgert sich der Bezirksvorsitzende des Pensionistenverbandes Hans Affenzeller, „2020 dürfen die Pensionisten nicht noch einmal zu kurz kommen!“Um für 2020 eine echte Teuerungsabgeltung plus den Ausgleich für den Kaufkraftverlust der letzten Jahre zu bekommen verlangt Affenzeller, dass die Bundeskanzlerin, die Sozialministerin und die Parteichefs der Parlamentsparteien zu einem Pensionsgipfel zusammenkommen. Affenzellers Plan ist ein Beschluss der Pensionsanpassung 2020 noch vor der Nationalratswahl. „Nach der Bildung einer neuen Bundesregierung im Spätherbst oder Winter wird es zu spät sein, alle legistischen Beschlüsse und die technische Umsetzung für eine Pensionsanpassung ab Jänner 2020 durchzuführen.“ Affenzeller konkret: „Es geht darum, den Pensionisten, von denen die Hälfte eine Pension von unter 1.150 Euro im Monat hat, den Kaufkraftverlust der letzten Jahre und die aktuelle Teuerung, die besonders beim Wohnen und den Strompreisen zu spüren ist, abzugelten. Mein Vorschlag: Mit einem entsprechenden, für alle gleichen Sockelbetrag die kleinen Pensionen den tatsächlichen Preissteigerungen anzupassen und das Aufgehen der Schere zwischen Arm und Reich etwas zu bremsen.“

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