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Michael Lindner: "Grenzschließungen werden den Virus nicht aufhalten, müssen gemeinsame Lösungen finden"

Mag. Michaela Maurer, 25.03.2020 14:45

BEZIRK FREISTADT. „Der Landeshauptmann und der Bundeskanzler sind jetzt gefordert: nicht Grenzen schließen, sondern Maßnahmen koordinieren!“, sagt Landtagsabgeordneter Michael Lindner. 

Landtagsabgeordneter Michael Lindner Foto: SPÖ
Landtagsabgeordneter Michael Lindner Foto: SPÖ

„Mehrmonatige Grenzschließungen werden den Virus nicht aufhalten, sondern nur umfangreiche Testungen und ordentliche Sicherheitsvorkehrungen in den Betrieben. Für eine Grenzregion wie das Mühlviertel ist die angekündigte Schließung der Grenzen auch für Berufspendler äußerst problematisch, es droht ein weiterer schwerer wirtschaftlicher Schaden. Die Arbeitskräfte werden von den Pflegeberufen, im Krankenhaus bis zu produzierenden Betrieben derzeit dringend benötigt. Deswegen sind jetzt Landeshauptmann Stelzer und der Bundeskanzler gefordert, eine rasche Lösung mit Tschechien zu verhandeln!“, fordert Landtagsabgeordneter Michael Lindner aus dem Bezirk Freistadt.

„Gemeinsame Lösungen finden“  

Lindner weiter: „Im gemeinsamen Europa müssen auch gemeinsame Lösungen gefunden werden, auch in angespannten Krisenzeiten. Oberösterreich und Südböhmen stehen vor den gleichen Herausforderungen. Die angekündigte Maßnahme ist weder für die tschechischen Arbeitnehme noch für die Mühlviertler Betriebe tragbar. Man kann die Arbeitnehmer nicht wochenlang von ihren Familien in Tschechien fernhalten – sofern sie dazu überhaupt bereit wären. Im Sinne einer weiterhin positiven Partnerschaft mit Südböhmen und der Tschechischen Republik müssen Landeshauptmann Stelzer und Bundeskanzler Kurz jetzt aktiv werden!“


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