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Tips Logo  Anzeige, 25.08.2021 09:12

FREISTADT. 2016 war im Gemeinderat Freistadts noch alles klar: Zur langfristigen Standortsicherung solle das Krankenhaus rundum einen Schutzgürtel erhalten, abgesichert durch Flächenwidmung. Bauen dürfe nur, wer ein zum Krankenhaus passendes Gesundheits-Projekt vorhat, waren sich alle einig. Doch was ist daraus geworden? 

Ausblick vom LKH – jetzt Richtung Industrie- statt Schutzzone! Musste das sein? (Fotos: WIFF)
  1 / 2   Ausblick vom LKH – jetzt Richtung Industrie- statt Schutzzone! Musste das sein? (Fotos: WIFF)

Heute ist das Krankenhaus umzingelt von Betrieben. „Die Reserveflächen und Schutzzonen des Landes sind auf wenige Quadratmeter trotz Warnungen von WIFF geschrumpft. Eine raumordnungspolitische Fehlentwicklung? Die Verantwortlichen dafür, dass diese Zukunftschancen vergeigt worden sind, findet man in den Schaltzentralen von Gemeinde und INKOBA“, so Rainer Widmann und Hubert Reitbauer von WIFF.

Fünf-Punkte-Programm

Jetzt gilt es, zu retten, was noch zu retten ist – das WIFF Fünf-Punkte-Forderungs-Paket für das LKH Freistadt sieht so aus: Erhalt der bestehenden Fachbereiche, Neuschaffung des Fachbereiches Geriatrie (Altersmedizin bzw. -heilkunde), Anschaffung eines MRT-Gerätes für noch bessere Diagnostik – insbesondere der Organe, Anschaffung eines Herzkatheters zur Diagnostik und Behandlung des Herzens, insbesondere für rasche Hilfe bei einem Herzinfarkt – hier zählt jede Minute –, der nächste Herzkatheter steht aber in Linz, Verbindliches Absichern der letzten Freifläche neben dem Krankenhaus für das Krankenhaus (zwischen LKH und Bundesstraße) durch eine entsprechende Widmung.


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