FPÖ-Stadtrat will Pflege-Pilotprojekt für Freistadt

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Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 24.11.2021 13:47 Uhr

FREISTADT. Ein gefördertes Pflege-Pilotprojekt für die Stadt hält FPÖ-Stadtrat Harald Schuh angesichts des allgemeinen Hilferufs der Pflegekräfte für maßgeschneidert. Schuh wird in der Stadtratssitzung am 29. November den Antrag einbringen, sogenannge „Community Nurses“ zu etablieren.

„Der Hilferuf der Pflegekräfte muss auch die Lokalpolitik wachrütteln. Für Freistadt kommt deshalb ein gefördertes Pilotprojekt wie gerufen. Derzeit werden bundesweit 150 Gemeinden gesucht, in denen sogenannte 'Community Nurses' etabliert werden sollen. Das wäre ideal für Freistadt“, ist FPÖ-Stadtrat Harald Schuh überzeugt und fordert rasches Handeln: „Die Möglichkeit der Einreichung des Förderantrages endet nämlich am 2. Dezember. Die FPÖ Freistadt wird deshalb im kommenden Stadtrat einen entsprechenden Antrag einbringen.“

Qualitätsverbesserung, Kosten- und Zeitersparnis

Community Nurses sind diplomierte Pflegekräfte, die die Pflege daheim in einem festgelegten Gebiet unterstützen. Sie fungieren als Bindeglied zwischen pflegenden Angehörigen, mobilen Diensten und Ärzten und sind zugleich regelmäßige Anlaufstelle, Koordinator und Anleiter für pflegerische Bedürfnisse. Ein zentrales Element stellt dabei der präventive Hausbesuch für Menschen ab dem 75. Lebensjahr dar. Vor allem im skandinavischen Raum sind sie bereits weit verbreitet und anerkannt. Idealerweise bringt dieses System neben einer Qualitätsverbesserung auch Kosten- und Zeitersparnis. „Auf Bundes- und Landesebene begrüßen sämtliche Parteien dieses neuartige System. Wir sind gespannt, ob auch die Freistädter Fraktionen zu diesem sinnvollen Vorhaben stehen“, so Schuh, der auf die dramatische Entwicklung im Pflegebereich hinweist: „Momentan können im Altenheim Freistadt 20 Betten wegen Personalmangels nicht belegt werden, sechs mehr als im Vergleich zum Vorjahr.“

In Österreich bis zu 150 Pilotprojekte zu Community Nursing von der EU gefördert. Dadurch wird gemeindenahe Gesundheitsförderung, Unterstützung, Beratung und Prävention für ältere, zu Hause lebende Menschen mit drohendem oder bestehendem Informations-, Beratungs-, Pflege- und/oder Unterstützungsbedarf sowie deren pflegende und betreuende Angehörige und Familien ermöglicht.  Die Unterlagen zum Call selbst sind auf  

www.fgoe.org

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