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FREISTADT. Der FPÖ-Vorschlag, in der Bezirkshauptstadt das Pilotprojekt 'Community Nurses' umzusetzen, wurde im jüngsten Stadtrat (29.11.) ausführlich und konstruktiv diskutiert. „Schlussendlich konnten wir in einer Absichtserklärung festhalten, dass Bürgermeister Christian Gratzl beim Sozialministerium um eine Fristerstreckung ansucht und weitere Details einholt“, informiert FPÖ-Stadtrat Harald Schuh.

 (Foto: wavebreakmedia/Shutterstock)
(Foto: wavebreakmedia/Shutterstock)

Die Frist zur Projekteinreichung endet nämlich bereits am 2. Dezember. In so kurzer Zeit ist der komplexe Antrag nicht zu bewältigen. Sollte vom Ministerium ein Aufschub gewährt werden, sind Details zu eruieren und eine Entscheidung zu treffen. „Wir als FPÖ sind jedenfalls von dem Projekt überzeugt. 99 Prozent der Senioren wollen laut einer Studie der FH Burgenland zu Hause alt werden. Dafür wäre eine 'Community Nurse' die ideale Voraussetzung“, so Stadtrat Schuh.

Wie berichtet, sind 'Community Nurses' diplomierte Pflegekräfte, die die Pflege daheim in einem festgelegten Gebiet unterstützen. Sie fungieren als Bindeglied zwischen pflegenden Angehörigen, mobilen Diensten und Ärzten und sind zugleich regelmäßige Anlaufstelle, Koordinator und Anleiter für pflegerische Bedürfnisse. Vor allem im skandinavischen Raum sind sie bereits weit verbreitet und anerkannt. Idealerweise bringt dieses System neben einer Qualitätsverbesserung auch Kosten- und Zeitersparnis.


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