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WARTBERG. Die Pandemie bringt auch Gutes hervor, zum Beispiel das Aistkistl. Die Wartberger FoodCoop wurde im Mai 2020 aus der Taufe gehoben. Mittlerweile können Produkte von 45 regionalen Herstellern bestellt werden.

Vereinsobfrau Andrea Bierwolf (l.) und Wartbergs Bürgermeister Dietmar Stegfellner (2.v.l.) freuen sich, dass das Aistkistl so gut angenommen wird. (Foto: Aistkistl)

Ob Eier, Milchprodukte, Fleisch, Käse, Obst, Gemüse, Fisch oder sogar Bier: An einer Stelle regional einkaufen anstatt von Direktvermarkter zu Direktvermarkter gondeln, bis man seine Siebensachen beieinander hat, diese Idee steckt hinter FoodCoops. Mittlerweile gibt es im Bezirk Freistadt deren drei: Genussfairteiler Neumarkt, Genusskistl Freistadt und das Wartberger Aistkistl.

Aktuell 125 Mitglieder

„Seit unserem Start 2020 ist das Aistkistl ganz schön gewachsen. Auf unserer Website können unsere gut 125 Mitglieder aus 400 Produkten von 45 Herstellern wählen“, sagt Andrea Bierwolf, Obfrau des Vereins und Fermentista aus Leidenschaft. Die Bestellung erfolgt wöchentlich über die Homepage www.aistkistl.at, abgeholt werden kann das grüne Kistl voller guter Sachen dann jeweils Freitagnachmittag am Brücklerhof in Schönreith.

Man kann einen FoodCoopshop aber nicht mit einem Handel oder Online-Shop vergleichen. Die Direktvermarktung bleibt bei einer FoodCoop aufrecht, ohne Aufschlag. Die anfallenden Kosten für Raummiete, Betriebskosten, Softwarekosten, usw. werden über Mitgliedsbeiträge – 26 Euro sind es jährlich pro Mitglied – und Förderungen abgedeckt. Ein Konkurrenzdenken gibt es unter den drei FoodCoops im Bezirk Freistadt nicht. „Wir schätzen den Austausch untereinander und helfen und unterstützen uns gegenseitig“, sagt Bierwolf.


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