Bauprojekt S10 Nord: Einsprüche abgewiesen
RAINBACH. Die Einsprüche im UVP-Verfahren im Bauprojekt S10 Abschnitt Freistadt Nord - Rainbach Nord wurden vom Bundesverwaltungsgericht Wien abgewiesen.

Bürgermeister Günter Lorenz zeigt sich erleichtert: „Wie erwartet wurden alle Beschwerden abgewiesen“, kann sich aber einen Seitenhieb auf die Einbringer nicht verkneifen: „Mit den Einsprüchen und dem damit verbundenen Spiel auf Zeit, um noch den einen oder anderen Vorteil herausholen, zahlen wieder mal die vom Verkehr geplagten Bürger von Rainbach die Zeche.“
Auch beim Land OÖ langten Einsprüche zum Bauprojekt S10 Freistadt Nord - Rainbach Nord ein. Die Erkenntnis aus diesem Verfahren wird noch Zeit in Anspruch nehmen. Lorenz rechnet aber mit einem ähnlichen Ausgang in diesem Verfahren, wenngleich er aber bemerkt: „Hier wird der Rechtsstaat bis aufs Letzte ausgereizt, um ein Projekt zu verhindern oder einen maximalen Profit daraus zu schlagen. Ein wichtiges Bürgerrecht wird ausschließlich für den eigenen Vorteil und für die eigenen Befindlichkeiten bedient. Die nicht unerheblichen Kosten dieser Verfahren, wie die zeitliche Verzögerung des Baubeginns, darf wieder mal die Allgemeinheit tragen.“
Klaus Reichinger, Fraktionsobmann der Bürgerbewegung für Rainbach (BBfR), legt Wert darauf festzuhalten, dass die Bürgerbewegung im UVP-Verfahren keinen Einspruch erhoben hat. „Wir setzen uns aber mit voller Kraft für einen Vollanschluss in der Kranklau ein, der Verkehr muss von der Summerauerstraße weg.“


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