Erdreich-Preis für Inkoba Region Freistadt
BEZIRK FREISTADT. Die Inkoba-Region Freistadt ist Gewinnerin des Erdreich-Preises, den Bundesministerin Leonore Gewessler jüngst in der Ankerbrotfabrik in Wien übergab.

Best Practice-Beispiele prämieren und zu mehr Bodenschutz motivieren – das sind die Ziele des ersten Erdreich-Preises des Klimaschutzministeriums. Die Auszeichnung, die erstmals verliehen wurde, würdigt in fünf Kategorien Organisationen, die sich für nachhaltige Boden- und Flächennutzung einsetzen. Aus insgesamt 47 Einreichungen hat die Fachjury nun die überzeugendsten 15 ausgewählt: Die Inkoba-Region Freistadt - und damit alle Gemeinden des Bezirkes Freistadt - ist eine der drei Preisträgerinnen in der Kategorie Flächensparen.
Gegen Flächenwildwuchs
„Entwicklung an strategisch ausgewählten Standorten, akkordierte Betriebsansiedlung unter Auswahl der besten Unternehmen ist seit 2003 der rote Faden, der sich durch die Arbeit der Inkoba zieht. Diese Arbeitsweise unterstützt sparsamen Umgang mit Flächen und dämmt Wildwuchs ein“, erläutert Geschäftsführerin Christa Kreindl. Und Obmann und Bgm. a. D. Fritz Stockinger ergänzt: „Kirchturmdenken gehört bei uns in diesem Bereich der Vergangenheit an. Der interkommunale Finanzausgleich lässt außerdem alle Gemeinden im Bezirk am Wirtschaftsaufschwung teilhaben. Es gilt: Teilen ist immer gut!“ Ganz dem Thema entsprechend übergab Ministerin Leonore Gewessler den Erdreich-Preis – ein Bodenprofil eines fruchtbaren Lößbodens – an Obmann Bürgermeister Günter Lorenz und lobt die Initiative: „Flächensparen durch eine regionale Kooperation wie die Inkoba wird das „neue Normal“ unserer Zukunft“.


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