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HIRSCHBACH/MKR. Im Ortszentrum von Hirschbach bleibt es künftig zwischen 22 und 5.30 Uhr finster. Aus Energiespargründen wird die Ortsbeleuchtung in dieser Zeit gänzlich abgeschaltet.

Bürgermeister Wolfgang Schartmüller will mit der Maßnahme Energie und Geld sparen. (Foto: Gemeinde Hirschbach i.M.)

Die Ortsbeleuchtung im Zentrum der Gemeinde wird ab 2. Jänner 2023 in der Zeit von 22 bis 05.30 Uhr gänzlich abgeschaltet. Bürgermeister Wolfgang Schartmüller möchte mit dieser Maßnahme künftig nicht nur Energie, sondern dadurch auch Geld sparen. Auch der Gemeinderat der Gemeinde Hirschbach steht positiv zu dieser Maßnahme.

Stromkosten haben sich mehr als verdoppelt

„Wir haben bereits seit 2014, soweit technisch möglich, entlegene Teile der Ortsbeleuchtung in der Nacht abgeschaltet. Das Ortszentrum jedoch war die ganze Nacht beleuchtet. Jährlich haben wir für die Ortsbeleuchtung ca. 12.000 kWh verbraucht. Die Kosten dafür beliefen sich bisher auf rund 2.400 Euro. Aufgrund der Strompreissteigerung werden hier die Ausgaben auf 6.000 Euro steigen,“ so Bürgermeister Schartmüller.

Eine gesetzliche Verpflichtung zur durchgehenden Beleuchtung der Ortszentren gibt es nicht. Die Verkehrssicherheit der Bürger werde durch die Reduktion der Beleuchtungszeit nicht gefährdet. Ein weiterer positiver Nebeneffekt sei der Beitrag zur Verringerung der allgemeinen Lichtverschmutzung.

 


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