Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Was Schweine mit KI zu tun haben: Forschungsprojekte am Research Center der FH Hagenberg faszinierten den Landeshauptmann

Mag. Claudia Greindl, 11.09.2025 17:46

BEZIRK FREISTADT/HAGENBERG. Seinen Bezirksbesuch in Freistadt nahm Landeshauptmann Thomas Stelzer zum Anlass, um Projekte des Research Centers am Fachhochschul-Campus Hagenberg kennenzulernen. Er war fasziniert von den vielfältigen Einsatzgebieten künstlicher Intelligenz.

Doktoratsstudierende schilderten dem Landeshauptmann ihren Forschungsschwerpunkt. (Foto: Greindl)
  1 / 5   Doktoratsstudierende schilderten dem Landeshauptmann ihren Forschungsschwerpunkt. (Foto: Greindl)

Nach einem Besuch auf der S 10-Baustelle in Rainbach und bei der Firma ASA Astrsysteme in Neumarkt war Hagenberg Stelzers Ziel. Begleitet wurde der Landeshauptmann dabei unter anderem von LAbg. ÖVP-Bezirksparteivorsitzendem Joe Naderer aus Tragwein, der Freistädter Nationalratsabgeordneten und Vizebürgermeisterin Johanna Jachs sowie Hagenbergs Bürgermeister David Bergsmann. Gabriele Traugott, die Leiterin des Research centers am FH-Campus Hagenberg, geleitete die Besucherdelegation mit dem Landeshauptmann zu Forschern aus ausgewählten Projekten mit dem Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz.

Von Ferkeln und Stoßwellen

Unter anderem wurde ein Forschungsvorhaben für eine dezentrale, offene Dateninfrastruktur für den Energiesektor in Europa und ein Projekt zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz für Entscheidungen und Prozesse in der Industrie präsentiert. Außerdem lernte Stelzer Projekte von Doktoratsstudenten kennen, in denen es um Problemstellungen aus dem Veterinärbereich geht, etwa um die Vorhersage des Zeitpunkts der Ferkelgeburt bei Muttersauen. Auch Einsatz und Wirkung von Stoßwellen in der Humanmedizin und sind Gegenstand der Forschungstätigkeit in Hagenberg, ebenso wie sicherer Informationssysteme.

Insgesamt wird am Research Center Hagenberg in 13 Forschungsgruppen an Lösungen für die digitale Zukunft gearbeitet. Im Jahr 2022 wurdenForschungsprojekte mit einem Umsatz von 6,4 Millionen Euro durchgeführt. Rund 50 Professoren arbeiten gemeinsam mit 100 wissenschaftlichen Mitarbeitenden in interdisziplinären Teams und meist mit Forschungspartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft an innovativen Lösungsansätzen. „Hier wird großartige Arbeit geleistet“, zollte Landeshaupmann Stelzer den Forschenden großen Respekt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden