Umwelt-Landesrat Kaineder besucht Autohaus in Wartberg
WARTBERG. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder besuchte das Autohaus von Franz und Michael Ortner und machte sich vor Ort ein Bild von einem der ambitioniertesten E-Mobilitätsstandorte der Region.

Mehr als 30 Ladepunkte, eigener Sonnenstrom, Batteriespeicher und neue Kompetenz für Elektrofahrzeuge: Das Autohaus Ortner in Wartberg ob der Aist zeigt, wie der Umstieg auf E-Mobilität in der Praxis funktionieren wird.
Franz Ortner hat am Standort in Wartberg viel investiert und sein Unternehmen konsequent auf die Mobilität der Zukunft ausgerichtet. Herzstück ist der im Herbst 2025 eröffnete „Grüne Ladepark Ortner“ mit mehr als 30 Ladepunkten. 22 davon sind Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt. Der Standort verbindet Ladeinfrastruktur mit eigener Energieproduktion. Eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit rund einem Megawatt Leistung und eine weitere PV-Anlage mit 250 Kilowatt auf dem Dach liefern Strom direkt vor Ort. Ein Batteriespeicher hilft dabei, den erzeugten Sonnenstrom dann zu nutzen, wenn er gebraucht wird.
„Was Franz Ortner hier auf die Beine gestellt hat, verdient großen Respekt. Er hat sich von Widerständen nicht aufhalten lassen, sondern investiert, Lösungen gesucht und gezeigt, was heute schon möglich ist. Genau solche Unternehmer brauchen wir, wenn wir die Abhängigkeit von Öl Schritt für Schritt hinter uns lassen wollen“, sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.
Wissen über Hochvolttechnik
Ortner setzt aber nicht nur auf Ladeinfrastruktur. Der Betrieb baut auch gezielt Wissen rund um Hochvolttechnik und die Reparatur von Elektrofahrzeugen auf. Damit entstehen Fähigkeiten, die mit dem wachsenden Anteil von Elektroautos auf Oberösterreichs Straßen immer wichtiger werden.








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