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Renate Gruber hält erste Parlamentsrede: Plädoyer für die tägliche Bewegungseinheit

Leserartikel Rosemarie Schauer-Wolkenstein, 20.04.2018 12:46

GAMING/WIEN. „Kinder sind unsere Zukunft. Es ist Zeit konkrete Maßnahmen für mehr Bewegung bei Kindern und Jugendlichen“. Damit leitete die Niederösterreichische SPÖ-Nationalratsabgeordnete Renate Gruber, Bürgermeisterin von Gaming, ihre erste Rede im Nationalrat ein, die das Sportbudget zum Thema hatte. 

Renate Gruber im Nationalrat. Foto: SPÖ Nationalrat
Renate Gruber im Nationalrat. Foto: SPÖ Nationalrat

Eine tägliche Bewegungsstunde oder Turnstunde führt junge Menschen an die Freude an Bewegung heran; Gesundheit, Fitness und die Förderung sozialer Kompetenzen sind nur einige positive Nebeneffekte von ausreichend Bewegung. Allerdings müssten im gesamten Land und auch von allen Beteiligten die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit es einen spürbaren positiven Effekt gibt und die tägliche Turnstunde flächendeckend Realität wird.

„Die tägliche Bewegungseinheit muss möglichst bald in ganz Österreich zur Selbstverständlichkeit werden – an allen Schultypen“, so Gruber. Sie strich in ihrer Rede die hohe Kompetenz der Dachverbände heraus. Diese erfüllen ihre Aufgaben hervorragend und bieten eine Vielzahl von sportlichen Angeboten an.

Tourismusressort einbinden

Gruber will auch das Tourismusressort in die Umsetzung der täglichen Bewegungseinheit einbeziehen – denn „Kinder und Jugendliche von heute sind die Gäste von morgen. Gibt es zu wenig Sportangebote in den Kindergärten und Schulen, leidet mittelfristig auch der Tourismus. Viele Länder, viele Bürgermeister als Schulerhalter bieten bereits hervorragende Möglichkeiten für Kinder und Familien an, aber nur, wenn im gesamten Land optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden, wird es einen spürbaren positiven Effekt geben“, sagt Gruber abschließend.


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