Gelebtes Brauchtum: Garstner Goldhaubenfrauen gestalten "Maria Wurzweih"
GARSTEN. Das Fest Maria Himmelfahrt ist das älteste Marienfest und geht auf das Konzil von Ephesus im Jahre 431 zurück. Seit dem 10. Jahrhundert ist es im katholisch-deutschen Sprachraum üblich, Heilkräuter zu segnen.

So entstand das Fest „Unserer Frauen Wurzweih“. Es steht in einer Reihe von Marienfesten von 15. August bis 15. September. Man nannte diesen Zeitraum auch „Frauendreißiger“. Den alten Brauch wollte Elfriede Mayer, Obfrau der Goldhaubengruppe Garsten, wieder aufleben lassen und hat am Maria-Himmelfahrtstag, 15. August, anno 1983 mit der Goldhaubengruppe das Fest Maria Wurzweih eingeführt.
Beim Gottesdienst in der Stiftskirche (9 Uhr) werden so auch heuer Kräuter sowie schwarze „Wetterkerzen“, einst zum Schutz vor schweren Unwettern angezündet, gesegnet. Nach der Messe schenken Goldhaubenmädchen den Besuchern über 500 Kräuterbüscherl. Auf dem Platzl und im Pfarrsaal werden dann u. a. Kräuterwaren und ländliche Kost verkauft.


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