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GFÖHL. Die Stadtgemeinde will heuer knapp 3,4 Millionen Euro investieren. Im Gespräch mit Tips informiert Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger (ÖVP) über die wichtigsten Vorhaben.

Seit September bietet die Stadt Gföhl bereits eine Kleinkindbetreuung an, heuer will man 620.000 Euro in eine moderne Tagesbetreuungseinrichtung investieren. Kurz vor Weihnachten statteten die Kinder Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger (Mitte) einen Überraschungsbesuch im Rathaus ab. Das Bild zeigt Rosa mit Betreuerin Kerstin, Lilli, Jana und Moritz mit Betreuerin Nicole (v. l.).

Mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Grünen hat der Gemeinderat den Budgetvoranschlag für das Haushaltsjahr 2016 beschlossen. Der ordentliche Haushalt schließt mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 6,045 Millionen Euro, ein geplanter Überschuss von 140.000 Euro soll für Investitionen verwendet werden. Laut Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger plant die Stadtgemeinde heuer knapp 3,4 Millionen Euro zu investieren. Etwas mehr als die Hälfte davon fließt in die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung.

So startet die Gemeinde heuer mit der Sanierung der Mischwasserkanäle im Bereich Garser Straße/Kremser Straße und Kremser Straße Richtung „Ploner Wiese“ und Wurfenthalgraben. Auf einer Länge von knapp 4,3 beziehungsweise drei Kilometern sollen hier die Schmutzwasser- und Regenwasserkanäle saniert werden. Die Gesamtkosten für dieses Projekt werden auf 5,5 Millionen Euro geschätzt, für heuer sind 700.000 Euro eingeplant. Laut Bürgermeisterin wird es zu keiner Großbaustelle kommen, da immer nur punktuell aufgegraben wird.

Größere Summen fließen in den Straßenbau. Etzenberger nennt hier unter anderem die Fertigstellung der Feldgasse nach dem Kanalbau, die Staubfreimachung von einigen Siedlungsstraßen im Zentrum und in den Katastralgemeinden sowie die Errichtung einer Elektro­tankstelle auf dem Parkplatz Feldgasse.

Zubau für Kindergarten

620.000 Euro will die Stadt heuer Etzenberger zufolge in die Kinderbetreuung investieren. Beim Kindergarten soll bis Jahresende 2016 ein moderner und barrierefreier Zubau für die Kleinkindbetreuung entstehen. Bis dahin werden die Jüngsten noch in einem Gebäude am Körnermarkt betreut. Bereits seit September 2015 bietet die Stadt gemeinsam mit den Gemeinden Jaidhof, Krumau, Lichtenau und Rastenfeld eine Kleinkinderbetreuung in Gföhl und Rastenfeld an.

Schulden steigen

Etzenberger zufolge plant die Stadt heuer Neukredite für rund 2,47 Millionen Euro aufzunehmen, die Verschuldung steige dadurch auf rund 11,6 Millionen Euro. Die hohen Investitionen in Wasserversorgung, Kanal- und Straßenbau seien jedoch dringend erforderlich.


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