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NIEDERÖSTERREICH. Wie in ganz Österreich werden auch in den niederösterreichischen Bezirken am 6. Oktober probeweise die Sirenen heulen. Der Probealarm beginnt um 12 Uhr und endet um 12:45 Uhr. Parallel dazu findet in vielen Gemeinden der NÖ Zivilschutztag statt.

Verantwortlich für den Probealarm: LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (l.) und Christoph Kainz (r.) Foto: NLK Filzwieser

Am Samstag, 6. Oktober werden österreichweit Zivilschutzsignale ausgestrahlt, um alle Sirenen zu testen. In Niederösterreich werden rund 2.450 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. „Unser flächendeckendes Alarmierungssystem ermöglicht es uns, die niederösterreicheichischen Bewohner rechtzeitig zu warnen und zu schützen. Mit dem Probealarm werden aber nicht nur die Sirenen getestet, sondern den Menschen die verschiedenen Signale in Erinnerung gerufen“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP).

Um 12:00 Uhr wird wie gewohnt das Signal „Sirenenprobe“ ertönen. Die Sirenen werden 15 Sekunden lang heulen. Um 12:15 Uhr wird dann das Zivilschutzsignal „Warnung“ ausgestrahlt. Dies ist ein 3-minütiger gleichbleibender Dauerton, und bedeutet „Gefahrensituation“. Um 12:30 Uhr wird ein auf- und abschwellender Heulton für circa 1 Minute hörbar sein. Dies ist das „Alarm“-Signal und bedeutet, dass eine Gefahr unmittelbar bevorsteht. Um 12:45 Uhr kommt es dann zur Entwarnung. Ein 1-minütiger Dauerton wird zu hören sein.

Parallel zum Zivilschutz-Probealarm findet in vielen Gemeinden der NÖ Zivilschutztag statt. Alleine 2017 beteiligten sich 365 Gemeinden – 1.800 ehrenamtliche Mitarbeiter des NÖZSV (Niederösterreichischer Zivilschutzverband) haben so über 200.000 Menschen erreicht. Heuer werden über 380 Gemeinden beteiligen. „Dank der vielen freiwilligen Zivilschutzbeauftragten in den Gemeinden Niederösterreichs werden wir die Bevölkerung an diesem Tag über Vorsorge- und Selbstschutzmaßnahmen informieren“, so der Präsident des NÖZSV. Christoph Kainz.


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