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GMÜND. Tschechien und Österreich haben Zeiten des freien Austauschs ebenso wie der strikten Trennung durchlaufen. Nun haben Wissenschafter beider Länder ein gemeinsames Geschichtsbuch erarbeitet, welches am 24. Mai auch in Gmünd präsentiert wird.

Am Freitag, 24. Mai 2019 wird das Buch unter Beteiligung der Herausgeber im Palmenhaus Gmünd präsentiert.

Jahrhundertelange Nachbarschaft und dreihundert Jahre gemeinsam verbrachte Staatlichkeit verbinden Österrreicher und Tschechen – ein Volk mit zwei Sprachen oder doch missgünstige Cousins? Dieses Buch lässt in zwölf Kapiteln die Geschichte der vergangenen zwei Jahrhunderte des Zusammen-, Auseinander-, Nebeneinander- und Gegeneinanderlebens Revue passieren. 27 Historiker aus beiden Ländern gehen Gemeinsamem und Trennendem nach.

Eine Geschichte, zwei Deutungen – immer wieder ist dieser Satz zu hören, wenn über das Verhältnis zwischen Österreich und Tschechien diskutiert wird. Beide Länder verbindet bis ins 20. Jahrhundert eine über weite Strecken gemeinsame Geschichte, die jedoch als Folge der Entstehung der modernen National-Gesellschaften oft unterschiedlich gesehen und interpretiert wird.

Nun hat sich ein 27-köpfiges Team aus Historiker beider Länder zum Ziel gesetzt, erstmals ein gemeinsames Geschichtsbuch zu verfassen, basierend auf historischer Forschung, ergänzt durch die Erkenntnisse aus deinem Diskussionsprozess mit der interessierten Öffentlichkeit beider Länder. Das von der Ständigen Konferenz österreichischer und tschechischer Historiker zum gemeinsamen kulturellen Erbe (SKÖTH) initiierte Buch soll zum gegenseitigen Kennenlernen und Verständnis beitragen.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird zu einem Glas Wein geladen. Eintritt frei. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter office@waldviertelakademie.at oder 02842/537 37 ersucht.


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