„Rundumadum“ – in 850 Kilometern durch das mystische Waldviertel
WEITRA. Nach 850 durchwanderten Kilometern und etlichen Stunden der akribischen Aufzeichnung ist es endlich so weit. Am 1. Mai um 17 Uhr präsentiert Ernest Zederbauer sein neues Werk „Rundumadum“ im örtlichen Rathaussaal.

Wenn man im Waldviertel wandert, erlebt man immer wieder Augenblicke, in denen es einem die Sprache verschlägt: Man kommt aus einem Waldstück heraus und steht plötzlich vor einem Teich, in dem ein Schwan dahingleitet. Graue Steinkolosse liegen auf einer Wiese, wie von Riesenhand hingewürfelt. Ein blühendes Erdäpfelfeld schnürt sich in wohlgeordneten Reihen den Hang hinauf. Hügelketten reihen sich aneinander, erst hellgrün, dann dunkelgrün, um endlich taubenblau im Dunst der Weite zu entschwinden. Irgendwann wird man Teil dieser Landschaft, geht in ihr auf und das Herz geht dir über.
Heimatkundler und Nachtwächter
Ernest Zederbauer, geboren 1947 in Unserfrau, wohnhaft in Weitra, Spenglermeister und Installateur im Ruhestand, Gemeinderat und Leiter der Volkshochschule Weitra, führt seine Gäste als Nachtwächter „Zedi“ durch seine historische Heimatstadt, wandert gerne, hält seine Eindrücke bildlich fest und schreibt.Nach seinen erfolgreichen Waldviertel-Krimis nimmt der Autor die Leser mit seinem neuesten Werk mit auf eine 43-tägige Reise innerhalb der vier Jahreszeiten, 850 Kilometer lang durch das mystische Waldviertel.


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