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Gmünder Leader-Projekt „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ in Amstetten präsentiert

Olivia Lentschig, 03.12.2019 09:00

GMÜND. Mit einem „Fest der 1.000 Projekte“ zogen die 18 niederösterreichischen LEADER-Regionen am vergangenen Dienstag, 26. November, eine erfolgreiche Zwischenbilanz in der aktuellen EU-Förderperiode 2014-2020. Bei der Veranstaltung in der Remise Amstetten blickten die Verantwortlichen mit rund 300 Gästen auf bisher 1.000 in den Regionen beschlossene LEADER-Projekte zurück. 

Bei der Projektpräsentation beim "Fest der 1.000 Projekte" in Amstetten (von links): Leader-Manager Mag. Ing. Martin Huber, Bürgermeisterin Helga Rosenmayer, Landesrätin Petra Bohuslav, Projektleiter Harald Winkler sowie Leader-Verein-Vertreter Robert Reuberger. Foto: mostropolis.at

Aus den 18 LEADER-Regionen Niederösterreichs wurde jeweils ein Projekt vorgestellt. Für die LEADER-Region „Waldviertler Grenzland“ präsentierte die Stadtgemeinde Gmünd ihr LEADER-Projekt zum „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“.

Rund 200.000 Euro wurden 2018/2019 mit Unterstützung von LEADER-Fördermitteln in diese neue Einrichtung in Gmünd investiert. Das „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ in der ehemaligen Auskunftstelle des Gmünder Flüchtlingslagers gibt seit Mai 2019 einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts in Gmünd und České Velenice und geht dabei auch auf die Auswirkungen der nationalen und internationalen Geschichte auf die Region ein. Neben der Geschichte des Gmünder Flüchtlingslagers, eines der größten Lager in der damaligen Österreich-Ungarischen Monarchie, wird auch die Entwicklung der Grenze nach 1918 und der Region am „Eisernen Vorhang“ nachgezeichnet. „Die Förderung und Unterstützung der Regionen ist uns in Niederösterreich ein großes Anliegen. Besonders wichtig ist dabei, dass die Ideen und Konzepte für die Regionen auch direkt aus den Regionen kommen. Die Projekte, die im Rahmen der ecoplus Regionalförderung durch LEADER unterstützt werden, sind hier das beste Beispiel“, erläuterte Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. LEADER ist ein von Europäischer Union, Bund und Land kofinanziertes Instrument zur Weiterentwicklung ländlicher Regionen. „Innovation, Kooperation und die Verankerung in den Regionen sind dabei ganz wesentliche Merkmale „, erklärte Thomas Heindl, Obmann des Vereins der „NÖ LEADER-Regionen“, das LEADER-Erfolgsrezept.


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