80 Gmünder Bezirks-Minis bei Ministranten-Großevent

Olivia Lentschig Olivia Lentschig, Tips Redaktion, 13.06.2019 09:15 Uhr

ZWETTL/GMÜND. Eine wahre Mini-Großveranstaltung: Über 2.100 Ministrantinnen und Ministranten aus über 130 Pfarren strömten am Pfingstdienstag ins Stift Zwettl, zum 18. MINITAG der Katholischen Jungschar der Diözese St. Pölten. Als Höhepunkt des Tages feierte Diözesanbischof Alois Schwarz mit den Kindern und Jugendlichen einen Gottesdienst zum Thema „Das Leben ist bunt wie ein Regenbogen“. 

Dabei würdigte der Bischof den Einsatz der Ministranten für die Kirche und die Pfarren: „Ihr seid ein Segen für dieses Land“, so der Bischof in seiner Predigt und weiter: „Seid einander ein Segen, steht zusammen und sagt Gutes zueinander.“

Insgesamt verteilten die Organisatoren am MINITAG 2019 rund 2.500 Portionen Gemüse-Lasagne als Mittagessen, dazu flossen einige hundert Liter Fruchtsaft, ca. 2.000 Kugeln Eis sorgten für etwas Abkühlung. Rund 120 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Ein besonders beeindruckendes Bild zeigte die bunte Kinder- und Jugendschar mit ihren Ministrantengewändern und den stolz getragenen Taferln und Transparenten der jeweiligen Pfarre.

Beim umfangreichen Programm mit zahlreichen Workshops zu Spiel, Kreativität und Sport wurde der Gemeinschaftsgedanke gestärkt. Geboten wurden unter anderem Riesenluftburgen, Slacklining, Sport und Spiel, eine Klosterrallye, verschiedenste Bastelworkshops, Führungen durch das Stift und vieles mehr. Auch heuer waren spezielle Angebote für Ministranten über 13 Jahre dabei.

Die Abschluss-Show bot den Kindern und Jugendlichen Live-Musik und einige Überraschungen. Mit dem Reise-Segen machten sie sich dann mit ihren Begleitern auf den Heimweg.

Die Ministranten-Pastoral ist der Katholischen Jungschar ein besonderes Anliegen. Ulrich Schilling, Leiter des Bereichs Kinder und Jugend der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten, streicht diese Bedeutung hervor: „Wir sind sehr stolz auf die ehrenamtliche Arbeit tausender Buben und Mädchen jahrein, jahraus in ihren Pfarren – sehen sie aber gleichzeitig als Ansporn, besondere Veranstaltungen und Angebote zu setzen. So ist der MINITAG mittlerweile ein Fixpunkt für viele Ministrantengruppen der Diözese geworden.“

Die beiden Jungschar-Vorsitzenden der Diözese St. Pölten, Nikolaus Hofer und Samuel Ziselsberger, sind sich einig: „Dass sich so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zeit für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung nehmen, zeigt den Stellenwert des Ministrantendienstes in der Kirche.“

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