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GVV-Bezirksvorsitzender Harrer: „750.000 Euro zusätzlich für die Gemeinden im Bezirk“

Daniel Schmidt, 04.04.2017 07:40

BEZIRK GMÜND. Im Ministerrat wurde vergangene Woche ein Paket von 175 Millionen Euro für kommunale Bauinvestitionen für die Jahre 2017 und 2018 beschlossen. Karl Harrer, Bezirksvorsitzender des Verbandes sozialdemokratischer GemeindevertreterInnen in NÖ, freut sich: „Für die Gemeinden des Bezirks Gmünd bedeutet das mögliche Investitionsprämien in der Höhe von rund 750.000 Euro!“

GVV-Bezirksvorsitzender Karl Harrer ist Bürgermeister in Schrems
GVV-Bezirksvorsitzender Karl Harrer ist Bürgermeister in Schrems

Bundeskanzler Christian Kern: „Diese Summe von 175 Millionen Euro soll gut 750 Millionen Euro an weiteren Investitionen auslösen und so rund 8.500 neue Arbeitsplätze schaffen.“

Auf SPÖ-Initiative werden alle Gemeinden auf einfache, unbürokratische dazu angeregt werden, selbst aktiv zu werden und zu investieren und mit Aufträgen, die in der Region bleiben, Jobs zu schaffen.

Karl Harrer: „Die Fördermittel, rund 20 Euro pro Einwohner, sollen rasch ausgezahlt werden, damit möglichst noch 2017 zusätzliche Investitionen ausgelöst werden.“ Für Kern ist dies „ein weiterer wichtiger Schritt, Investitionen und Kaufkraft zu stärken. Ein großer Teil dieser Investitionen kommt Klein- und Mittelunternehmen aus der Region zugute, und wir wissen: Sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft.

Welche Gemeinden gefördert werden

Jede Gemeinde bekommt einen eigenen Prämientopf, den sie durch Investitionsprojekte ausschöpfen kann. Große Gemeinden werden gegenüber kleinen nicht bevorzugt. Beispiele zur Orientierung: - durchschnittliche Gemeinde mit 1.500 Eeinwohnern –> rund 28.000 Euro (vor Abzug der Abwicklungskosten) - durchschnittliche Stadt mit 15.000 Einwohnern –> rund 290.000 Euro (vor Abzug der Abwicklungskosten).

Höhe der Förderungen

Investiert eine Gemeinde in ein neues Projekt, werden 25 Prozent der Investition gefördert. Jede Gemeinde kann mehrere Projekte einreichen.

Welche Projekte gefördert werden

Es profitieren alle Gemeinden, die zusätzliche Investitionen tätigen. Gefördert werden also Projekte, die nach dem 31.12.2016 budgetiert wurden und Projekte, mit deren Bau noch nicht begonnen wurde.


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