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GMÜND. Auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (beide ÖVP) läuft seit vergangener Woche eine landesweite Unterschriftenaktion gegen die geplanten Atommüll-Endlager an der niederösterreichischen Grenze. Auch der Bezirk Gmünd unterstützt tatkräftig.

Breite Unterstützung für die Unterschriftenaktion im Bezirk Gmünd (v.l.): Josef Bruckner (Initiator BIOEM), Nationalratsabgeordneter Konrad Antoni, Bürgermeister Andreas Kozar (Reingers) Markus Wandl (St. Martin), Landtagsabgeordnete Margit Göll, Bezirkshauptmann Stefan Grusch, Bürgermeister Peter Höbarth (St. Martin), LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Vizebürgermeisterin Margit Weikartschläger (Heidenreichstein), Bürgermeister Martin Bruckner (Großschönau), BürgermeisterOtmar Kowar (Unserfrau-Altweitra), Bürgermeisterin Helga Rosenmayer(Gmünd), Bürgermeister Harald Vogler (Bad Großpertholz), Bürgermeister Raimund Fuchs (Weitra) und Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais. Foto: NLK Filzwieser

Am 15. Juni rief LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf alle Niederösterreicher zur Unterstützung gegen die geplanten Atommüll-Endlager in Tschechien auf. Die landesweite Unterschriftenaktion soll ein klares und flächendeckendes Bekenntnis Niederösterreichs gegen die Atomkraft und für 100 Prozent Erneuerbare Energie sein.

„Ab sofort ist jeder und jede gefragt, seine Stimme gegen die Atomkraft zu erheben, damit auch unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft in Niederösterreich haben. Dabei gilt ein herzliches Dankeschön dem Bezirk Gmünd für den starken Rückhalt. Ihr verschafft euch Gehör und setzt ein Zeichen gegen die Atommüll-Endlager in unmittelbarer Nähe unserer Heimat“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Wohin mit dem Atommüll?

Tagtäglich produzieren Atomkraftwerke hochgiftigen Müll. Radioaktives Material braucht ein Endlager, welches Erdbeben und tektonischen Verschiebungen standhalten und gegen den Eintritt von Wasser dauerhaft geschützt sein muss. Tschechien ist seit 2016 auf der Suche nach einem Endlager-Standort, mehrere potentielle Standorte sind derzeit bekannt und werden geprüft. Darunter etwa Čihadlo, nur rund 21 km von der Staatsgrenze entfernt. „Österreich hat sich bereits 1978 gegen die Atomkraft entschieden. Nicht zuletzt, weil Atomkraft ein großes Risiko für unsere Regionen darstellt. Niederösterreich zeigt, dass eine zukunftsfähige Energiewende möglich ist“, erklärt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich.

Unterschreiben und unterstützen

Jede Unterschrift zählt, um die drohenden Atommüll-Endlager von unserer Grenze fernzuhalten.

Auf www.energiebewegung.at/atommuell kann man einfach online unterschreiben. Zudem wurden bereits Unterschriftenlisten an alle Gemeinden versandt.


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