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GMÜND. Die Restauration eines denkmalgeschützten Gebäudes stellt auch für Profis eine echte Herausforderung dar, vor allem wenn ein Kloster in eine moderne Hotelanlage umgebaut wird. Nach eineinhalb-jähriger Bauzeit hat das neue Seminarhotel „Gabrium“ am Gelände des historischen Ordenshauses St. Gabriel in Maria Enzersdorf nun offiziell seine Pforten seit März geöffnet. Der Immobilienfond der Steyler Missionare beauftragte Leyrer+Graf mit den Umbauarbeiten als Generalunternehmer.

Der neue Speisesaal
  1 / 3   Der neue Speisesaal

St. Gabriel und Leyrer+Graf verbindet schon eine längere Zusammenarbeit, denn bereits 2014 erfolgte der 1. Bauabschnitt, bei dem die Räumlichkeiten für die Ordensbrüder umgebaut wurden. 2016 startete der 2. Bauabschnitt wofür Leyrer Graf wiederum mit den Generalunternehmerleistungen (exkl. Elektro-, HKLS- sowie Holzrestaurationsleistungen) für die Errichtung von 23 Hotelzimmern, den Seminarräumlichkeiten für 120 Personen, des Foyers, einer Großküche samt Speisesälen und einem Festsaal für rund 400 Personen, der für Veranstaltungen wie Hochzeiten usw. genützt werden kann, beauftragt wurde.

Umfangreiche Bauarbeiten

Die Leistungen umfassten die umfangreichen Rohbauarbeiten inkl. vorangegangener Abbrucharbeiten, da in vielen Bereichen sehr massive Umbauarbeiten in der bestehenden Bausubstanz vorgenommen werden mussten, die erforderlichen Ausbauarbeiten wie Estrich- und Verputzarbeiten, Trockenbau, Portalbau, Mauertrockenlegung usw. bis hin zur Herstellung der fertigen Wand- und Bodenbeläge wie Fliesen, Parkettböden und Malerei sowie die Lieferung und Montage von Türen und Portalen.

Hohe Denkmalschutz-Auflagen

„Die größte Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, die erforderlichen Rohbauarbeiten mit massiven Eingriffen in den Bestand unter Berücksichtigung der Bausubstanz zu bewerkstelligen und dabei auch immer die hohen Auflagen des Bundesdenkmalamtes im Auge zu behalten. Natürlich war auch die Einhaltung der vorgegebenen Bauzeit mit dem umfangreichen Leistungspaket immer eine unserer höchsten Prioritäten. Die Mischung aus alter Bausubstanz, historischen Gemäuern und einer modernen Ausstattung ist bei diesem Projekt sehr gelungen. Es freut uns darüber hinaus, ein Projekt über einen längeren Zeitraum zu begleiten und zur Zufriedenheit aller abzuschließen“, so Leyrer+Graf Projektleiter Markus Wieser.

Für Leyrer + Graf sind Projekte dieser Art immer ein besonderes Highlight, da beim Gabrium mehrere Aspekte vereint wurden, nämlich die bautechnischen Anforderungen in Kombination mit modernen architektonischen Details und die Bestimmung des Gebäudes – in diesem Fall ein Ort der spirituellen Begegnung.


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